Cheflöhne kommen nicht ins Gesetz

    Wie viel die Geschäftsleitung der Zuger Kantonalbank verdient, wird auch künftig nicht im Gesetz verankert. Eine solche Angabe hatten ALG, SP und SVP in einem Antrag gefordert.

    Tausendernoten Schweizer Franken
    Die ausländischen Direktinvestitionen in der Schweiz sind 2024 deutlich gestiegen. (Symbolbild) - pixabay

    ALG, SP und SVP forderten, dass «der Lohn der Geschäftsleitung sich nach dem Median vergleichbarer Kantonalbanken orientiert». Dieser Satz sollte ihrer Meinung nach im neuen Kantonalbankengesetz verankert werden, um Lohnexzesse zu verhindern.

    Dieser Antrag hatte jedoch in der ersten Lesung des Gesetzes keine Chance - und am Donnerstag bei der zweiten Lesung auch nicht. Er wurde mit 36 zu 26 Stimmen abgelehnt. Die Mehrheit fand, so eine Angabe gehöre nicht ins Gesetz.

    Ansonsten blieb es bei den Ergebnissen der ersten Lesung: Der Aktienanteil des Kantons an der Kantonalbank wird nicht reduziert. Der Kantonsrat weigert sich also definitiv, den Anteil von heute 50 Prozent auf nur noch einen Drittel plus eine Aktie zu reduzieren.

    Die Regierung hatte dies beantragt, um mehr finanzielle Flexibilität zu erhalten. Der Kantonsrat lehnte die Reduktion jedoch mit grosser Mehrheit von links bis rechts ab - nicht zuletzt deshalb, weil der Kanton auch in Zukunft eine vollumfängliche Staatsgarantie leistet, wenn die Bank in Schieflage gerät.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    flydubai copilot
    73 Interaktionen
    Passagier berichtet
    Brasilien Wahl
    34 Interaktionen
    Brasilien-Wahl

    MEHR AUS ZUG

    Risch-Rotkreuz ZG
    Risch-Rotkreuz ZG
    EVZ
    1:2-Niederlage
    Zug Kantonsratswahlen
    223 Interaktionen
    Parlamentswahlen
    Steinhausen ZG
    Steinhausen ZG