Bundesrätin Baume-Schneider ist stolz auf Gesundheitspersonal

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Nendaz,

Laut Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider hat die Rettungskette nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana gut funktioniert. «Ich bin stolz, wie alles organisiert worden ist.»

Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider ist am Dienstag gemeinsam mit dem Walliser Spitaldirektor Eric Bonvin (links) und Staatsrat Mathias Reynard (rechts) vor die Medien getre...
Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider ist am Dienstag gemeinsam mit dem Walliser Spitaldirektor Eric Bonvin (links) und Staatsrat Mathias Reynard (rechts) vor die Medien getre... - KEYSTONE/EPA/CYRIL ZINGARO

Das Gesundheitspersonal habe unglaublich viel geleistet, sagte Baume-Schneider am Dienstag im Spital Wallis in Sitten vor den Medien. Im Namen des Bundesrats, der Kantone und der Bevölkerung wolle sie ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, auch für die Angehörigen der Rettungskräfte.

«Kein Land ist in der Lage, sich um so viele Verletzte in so kurzer Zeit zu sorgen», sagte Baume-Schneider an die Adresse von Kritikerinnen und Kritikern, die das Schweizer Gesundheitssystem am Anschlag gesehen haben. «Ja, wir waren und sind angewiesen auf die Hilfe im Ausland.» Das heisse aber nicht, dass die Strukturen in der Schweiz schlecht seien.

Anerkennende Worte kamen auch vom kantonalen Gesundheitsdirektor Mathias Reynard. Die Professionalität, Solidarität und Menschlichkeit der Rettungskräfte hätten Leben gerettet, sagte er. «Wir sind stolz auf das Spital, das zu Beginn mehr als die Hälfte der Verletzten aufgenommen hat.»

55 Verletzte seien es ursprünglich gewesen, präzisierte Spitaldirektor Eric Bonvin. Am Dienstag wurden ihm zufolge noch deren zwölf im Spital Wallis betreut, davon vier in Sitten. Letztere seien nun langsam dabei, ihre körperlichen Funktionen zurückzuerlangen. «Wir haben sehr grosse Hoffnungen für sie.»

Die Arbeit ist laut Reynard noch lange nicht abgeschlossen. Der Kanton habe auch deshalb die psychologische Hilfe, auch für Pflegende- und Ärzteteams, verstärkt. Es gelte, die vielen psychologischen Traumata aufzuarbeiten.

Beim Brand in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana sind in der Neujahrsnacht 40 Menschen ums Leben gekommen und 116 verletzt worden. Am Dienstag befanden sich 83 Verletzte in Schweizer und ausländischen Spitälern.

Kommentare

User #2531 (nicht angemeldet)

Respekt an die Koordination der Rettungskräfte, die Leute die hinten die Fäden gezogen haben dass die Einsätze von RTW und Helikoptern so schnell vor Ort waren.Auch Respekt an die Freillige Feuerwehr von Crans- Montana, die schreckliches gesehen, gehört und erlebt haben müßen. Es ist ein schreckliches Unglück das ( vielleicht) hätte vermieden werden können.Gerade in der Schweiz wo doch ( dachte man zumindest) ALLES sooo kontrolliert wird, wo man für jeden Scheiss ne Bewilligung von X Ämtern braucht, wurde 6 (!!) Jahre NICHT kontrolliert!Warum durfte ein verurteilter Krimineller überhaupt hier Lokale betreiben? Weiss man woher der das viele Geld hat? Dann die " fremdschäm" Aussagen an der Pressekonferenz des Bürgermeisters(?) von Crans- Montana, schlimm!Die Staatsanwältin da ist auch überfordert, da gehört eine unabhängige Untersuchungsbehörde von Auswärts hin . Und zur Krönung der Jans der da was babbelt! Den Angehörigen und sonst Betroffenen mein tiefstes Mitgefühl.

User #2914 (nicht angemeldet)

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