Italienische Ermittler zu Arbeitssitzung in Sitten erwartet
Italienische Staatsanwälte werden wegen des Crans-Montana-Brands ins Wallis eingeladen – volle Akteneinsicht inklusive.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Walliser Generalstaatsanwältin Béatrice Pilloud lädt italienische Staatsanwälte ein.
- Der Termin für den Besuch der italienischen Delegation in Sitten ist noch offen.
- Italienische Ermittler erhalten volle Akteneinsicht – die Zusammenarbeit wird verstärkt.
Die Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Béatrice Pilloud, hat die Staatsanwälte von Rom im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS offiziell nach Sitten eingeladen. Der Termin für dieses Arbeitstreffen steht noch nicht endgültig fest.
Laut der italienischen Nachrichtenagentur Adnkronos hat Pilloud am Montag ein Schreiben an die Staatsanwaltschaft in Rom geschickt. In diesem bekundet sie ihre Bereitschaft, die italienischen Ermittler im Wallis zu empfangen. Diese Information wurde Keystone-SDA am Dienstagnachmittag bestätigt.

Wann die Ermittler nach Sitten kommen werden, gelte es noch zu vereinbaren, hiess es bei der Walliser Staatsanwaltschaft.
Die italienische Delegation wird laut Pilloud Zugang zu allen bisher gesammelten Unterlagen erhalten, die sie einsehen können.
Am vergangenen Donnerstag hatte sich Pilloud in den Räumlichkeiten des Bundesamtes für Justiz in Bern mit dem Generalstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Rom, Francesco Lo Voi, getroffen. Dabei wurde eine verstärkte Koordination zwischen der Schweiz und Italien im Rahmen der Ermittlungen zum Brand in Crans-Montana vereinbart.











