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    Bundesrat verabschiedet Impfstoffstrategie für Krisenzeiten

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Bundesrat will die Sicherheit für die Versorgung mit Impfstoffen erhöhen. Deshalb wurde nun eine neue Strategie implementiert.

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    Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig Impfstoffe sind. Deshalb will der Bund nun auf Nummer Sicher gehen. - Unsplash

    Die Sicherheit der Versorgung mit Impfstoffen in der Schweiz soll mit Blick auf künftige Pandemien erhöht werden. Auch die Position des Landes als Standort für die Herstellung von Impfstoffen soll gestärkt werden. Das sieht der Bundesrat in der Impfstoffstrategie 2035 vor, die er am Mittwoch verabschiedete.

    Die betroffenen Departemente seien mit der Umsetzung beauftragt worden, teilte die Landesregierung mit. Die Covid-19-Pandemie habe deutlich gemacht, wie wichtig die Impfstoffforschung und stabile internationale Produktions- und Lieferketten seien, um die Versorgung mit Impfstoffen zu gewährleisten.

    Forschung droht unterzugehen

    Die vom Bundesrat verabschiedete Strategie sieht vor, die Forschung und Entwicklung von Impfstoffen in der Schweiz mit einer besseren Koordination zentraler Akteure und Prozesse stärker zu fördern.

    Vielversprechende Projekte aus der Grundlagenforschung seien dem erhöhten Risiko ausgesetzt, im vorklinischen Stadium stecken zu bleiben und den Markt nicht zu erreichen. hiess es weiter. Der Fokus soll dabei nicht zuletzt auf den sogenannten Next-Gen-Technologien liegen, etwa der mRNA-Technologie.

    Impfstoffversorgung soll gesichert werden

    Weiter soll laut dem Bundesrat die Impfstoffversorgung im Pandemiefall gestärkt werden, etwa durch vermehrte Reservationsverträge zwischen dem Bund und den entsprechenden Unternehmen.

    Solche Reservationsverträge gibt es bereits für die Reservation von Produktionskapazitäten zur Herstellung von Influenza-Pandemie-Impfstoffen. Ergänzend sollen Reservierungsverträge mit Unternehmen ausgehandelt werden, die Impfstoffe zum Schutz vor anderen Viren oder Krankheitserregern herstellen, die eine Pandemie auslösen könnten.

    Absicherung im Ausland notwendig

    Auch die internationale Zusammenarbeit soll laut dem Bundesrat intensiviert werden. Die Schweiz brauche die Partnerschaften, da das Land bei der Impfstoffentwicklung und -produktion nicht autark sei.

    Bis 2030 soll eine Evaluation der Strategie in Form eines Zwischenberichts stattfinden.

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