A1

    Bundesrat genehmigt Sechsspur-Ausbau der A1 bei Bern

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Heute Mittwoch genehmigte der Bundesrat die Umgestaltung des Autobahnanschlusses Wankdorf BE sowie der Ausbau der A1.

    Autos
    Autos auf der Autobahn A1 bei Bern. (Symbolbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Bundesrat hat der Umgestaltung des Autobahnanschlusses Wankdorf zugestimmt.
    • Auch der Ausbau der A1 zwischen Schönbühl BE und Kirchberg BE wurde genehmigt.
    • Die Kosten belaufen sich auf insgesamt rund 660 Millionen Franken.

    Der Verkehr rund um Bern soll flüssiger werden: Der Bundesrat hat am Mittwoch der Umgestaltung des Autobahnanschlusses Wankdorf und dem Ausbau der A1 zwischen Schönbühl und Kirchberg zugestimmt. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt rund 660 Millionen Franken.

    Auf der A1 im Norden von Bern sind Staus an der Tagesordnung, der Ausweichverkehr belastet die umliegenden Ortschaften. Zudem kommt es häufig zu Unfällen. Der Bund will diese Probleme mit einem zusätzlichen Fahrstreifen pro Richtung und einer modernen Geschwindigkeitsharmonisierungs- und Gefahrenwarnanlage beheben.

    Zwischen der Verzweigung Schönbühl und dem Anschluss Kirchberg wird die Autobahn von vier auf sechs Fahrstreifen erweitert. Gleichzeitig wird die bestehende Autobahninfrastruktur umfassend instandgesetzt. Ab 2027 wird zwischen Bern-Wankdorf und Schönbühl gebaut, ab 2030 im Abschnitt Schönbühl-Kirchberg. Die Kosten werden auf insgesamt rund 412 Millionen Franken veranschlagt.

    Mehrjährige Bauzeit

    Beim Verkehrsknoten Wankdorf sind neue kreisförmige Rampen von und zur A6 geplant. Diese sollen eine Entflechtung der verschiedenen Verkehrsströme ermöglichen, was die Sicherheit verbessert. Zudem werden Rückstauräume geschaffen, sodass der Verkehr besser dosiert werden kann, wie es in einer Mitteilung heisst.

    baustelle autobahn
    Zwei Arbeiter unterhalten sich bei Bauarbeiten an einer Autobahn. (Symbolbild) - Keystone

    Die heutige Infrastruktur genügt den Anforderungen nicht mehr. Aufgrund der vielen sich gegenseitig kreuzenden Verkehrsverbindungen und der zu kurzen Rampen seien keine nachhaltigen Verkehrsmanagements- oder Lenkungsmassnahmen möglich. Dies schreibt der Bundesrat. Die Bauzeit beträgt fünf Jahre, die Kosten für dieses Projekt werden auf rund 252 Millionen Franken geschätzt.

    Der Bundesrat hat den Generellen Projekten für beide Vorhaben zugestimmt. Diese werden aus dem Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) finanziert.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Velobörse Bern Coronavirus
    74 Interaktionen
    Riesige Warteschlange
    Bildschirm
    8 Interaktionen
    Nicht umgestellt
    bern
    3 Interaktionen
    In Bern
    Arbeit
    19 Interaktionen
    Chronoworking

    MEHR A1

    St. Gallen
    St. Gallen
    Wiedlisbach BE
    4 Interaktionen
    Wiedlisbach BE

    MEHR AUS STADT BERN

    Wohlen bei Bern BE
    Wohlen bei Bern BE
    1 Interaktionen
    Ab Samstag
    x
    153 Interaktionen
    Drogeriekette in Bern