Bund warnte: Heftige Gewitter treffen die Schweiz
Am Sonntagnachmittag kam es in mehreren Regionen in der Schweiz zu Unwettern. Der Bund hatte zuvor eine entsprechende Warnung herausgegeben.

Das Wichtigste in Kürze
- MeteoSchweiz rief für Sonntagnachmittag Gefahrenstufe 3 für Teile der Schweiz aus.
- Hagel und Starkregen waren vor allem für die Innerschweiz und Luzern gemeldet.
- Sowohl in der Inner- als auch in der Ostschweiz sorgten starke Gewitter für Sachschäden.
Am Sonntagnachmittag zogen heftige Gewitterstürme über weite Teile der Schweiz. Besonders dramatisch war die Lage in Muotathal im Kanton Schwyz.
Dort traf ein Blitz das Dach eines Mehrfamilienhauses. Der Dachstock fing daraufhin Feuer. Die Feuerwehr rückte rasch aus und konnte die Flammen schnell unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Das geht aus einer Mitteilung der Kantonspolizei Schwyz hervor.
Am Sonntagmittag kam es auch in Wittenbach SG zu einem Brand durch einen Blitzeinschlag. Auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses brannte es in der Nähe eines Liftschachts. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und konnte das Feuer rasch löschen.
Verletzt wurde niemand, auch eine Evakuation war nicht nötig. Es entstand ein Sachschaden, dessen Höhe noch unklar ist. Die genaue Brandursache wird noch untersucht.
Bund warnte bereits am Vormittag
Der Bund warnte am Vormittag vor Unwettern der Gefahrenstufe 3 – das entspricht einer «erheblichen Gefahr». Die Warnung galt für mehrere Regionen des Landes, in denen sich die Gewitterzellen im Tagesverlauf ausbreiteten.
Sowohl in Sörenberg LU als auch in Teilen der Ostschweiz gingen bereits heftige Hagenschauer nieder. Körner färbten Strassen und Wiesen innert kurzer Zeit weiss. Auch kräftige Niederschläge sorgten regional für schwierige Bedingungen.
Laut Prognosen können weitere Gewitter folgen. Neben Hagel rechnen Meteorologen weiterhin mit Starkregen, Blitzaktivität und stürmischen Böen. Die Bevölkerung wird deshalb zur Vorsicht aufgerufen.













