Bund fördert zehn Filmfestivals mit jährlich vier Millionen Franken
Das Bundesamt für Kultur unterstützt auch weiterhin Filmfestivals mit «nationaler und internationaler Ausstrahlung». Der höchste Beitrag von jährlich 1,73 Millionen Franken geht an das Locarno Film Festival.

Die Unterstützung des Bundes sei «eine wichtige Anerkennung des gesellschaftlichen und kulturellen Wertes, den das Festival schaffe», schrieb das Locarno Film Festival in einer Mitteilung von Dienstag.
Erneut in den Genuss der Förderung kommen neben dem Locarno Film Festival das Visions du Réel in Nyon (570'000 Franken), die Solothurner Filmtage (460'000 Franken) und das Zurich Film Festival (420'000 Franken). Mit das bei sind zudem das Animationsfilmfestival Fantoche in Baden, die Kurzfilmtage Winterthur, das Neuchâtel International Fantastic Film Festival und das Geneva International Film Festival. Neu dabei ist das Festival international du Film Alpin Les Diablersts (FIALP). Es erhält jährlich 20'000 Franken.
Die neue Leistungsvereinbarung des Bundesamts für Kultur (BAK) mit zehn Filmfestivals «von nationaler Bedeutung» gilt für die Jahre 2027 bis 2029. Die Fördersumme von insgesamt vier Millionen Franken hat sich im Vergleich zur vorherigen Periode von 2022 bis 2026 nicht verändert. Beworben haben sich zwölf Festivals; für zehn hat sich das BAK entschieden, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Festivalförderung ist Bestandteil der Filmförderung des Bundes










