Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Montag in Zusammenarbeit mit Innosuisse die Ausschreibung zum eidgenössischen Programm zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Herstellung von Covid-19-Arzneimitteln lanciert. Zulässige Unternehmen, Hochschulen und Spitäler können ihre Projekte bis zum 16. August auf der Website von Innosuisse einreichen.
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Der Wirkstoff Remdesivir wurde in Europa unter Auflagen als erstes Mittel zur Therapie von Covid-19 zugelassen. Foto: Ulrich Perrey/dpa-POOL/dpa - dpa-infocom GmbH

Der Bundesrat beschloss am 19. Mai, ein Programm zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Herstellung von Covid-19-Arzneimitteln einzuführen, wie dass BAG am Montag mitteilte. Das Ziel ist, einen Beitrag zur sicheren und raschen Versorgung mit innovativen Covid-19-Arzneimitteln zu leisten. Diese Medikamente sollten spätestens bis Ende 2022 erhältlich sein.

Das BAG arbeitet bei der Umsetzung des Programms mit Innosuisse, der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung, zusammen. Es entscheidet über die Finanzierungsbeiträge. Innosuisse ist im Auftrag des BAG für den technischen Teil zuständig und leitet den Expertenpool für die Evaluation der Projekte. Das BAG wird seine Entscheide Ende Oktober 2021 bekannt geben.

Das Programm wird mit 50 Millionen Franken finanziert und ist bis Ende 2022 befristet.

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