Das Bundesamt für Umwelt erteilt die Abschussbefugnis für zwei Glarner Jungwölfe. Damit soll eine Verhaltensänderung im Rudel bewirkt werden.
Wölfe breiten sich weiter aus
Zwei Wölfe sollen im Glarnerland bis März 2023 geschossen werden (Symbolbild) - dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Das Gesuch für den Abschuss zweier Jungwölfe in Glarus wurde angenommen.
  • Bis März 2023 hat die Wildhut des Kantons nun Zeit, die Tiere zu erlegen.

Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) hat dem Kanton Glarus das Abschussgesuch für zwei Jungwölfe am Kärpf bewilligt. Der Kanton kann die Tiere nun bis Ende März schiessen.

Am 7. Oktober reichten die Glarner Behörden das Gesuch für eine Regulierung der Wölfe am Kärpf beim Bafu ein.

Schäden an Nutztierherden

Das Rudel sorgte in den Vergangenheit für grosse Schäden an Nutztierherden. Mit dem Abschuss von zwei Jungwölfen wolle man eine Verhaltensänderung des Rudels bewirken. Dies schrieb der Bund am Donnerstag in seiner Begründung für die Zustimmung.

Bis am 31. März 2023 hat die Wildhut des Kantons Glarus nun Zeit, die Jungtiere zu schiessen. Der Kanton darf die dafür nötige Abschussbewilligung mit der Zustimmung des Bafu erlassen. Die Abschüsse müssen im Bereich von Nutztierherden und im Beisein von mehreren Wölfen erfolgen, wie es weiter hiess.

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