Briefpost wird teurer
Post-Schock in Sachen Briefe: Ab 2027 kostet der Versand mehr – Pakete bleiben bis 2029 verschont.

Das Wichtigste in Kürze
- Ab 2027 erhöht die Post die Preise für den Briefversand. Ein A-Post-Standardbrief kostet neu 1.40 Franken und ein B-Post-Brief 1.10 Franken.
- Die Gewichtslimite für Standardbriefe wird von 100 auf 50 Gramm gesenkt.
- Die Paketpreise bleiben bis mindestens Ende 2029 unverändert.
Die Post erhöht die Preise für Briefe ab Anfang 2027.
Ein Standard-Brief A- oder B-Post darf neu maximal 50 Gramm wiegen und er kostet 20 Rappen mehr. Die Listenpreise für Pakete bleiben derweil bis mindestens Ende 2029 unverändert.
Im Briefbereich wird es verschiedene Änderungen geben, wie der Preisüberwacher am Donnerstag mitteilte. So werden die Gewichtsstufen für die A- und B-Post Briefe neu festgelegt. Die Standard-Kategorie umfasse neu Briefe bis 50 Gramm (bisher 100 Gramm).

A-Post-Briefe dieser Kategorie kosten neu 1.40 Franken, bisher waren es 1.20 Franken. Für einen B-Post-Standardbrief müssen künftig 1.10 Franken bezahlt werden – anstatt bisher 1 Franken.
In diese Kategorie fallen mehr als 95 Prozent aller bisherigen Standardbriefe. Die Preise seien nicht der Mehrwertsteuer unterstellt.
Grossbriefe kosten neu 2.75 Franken. Für Midibriefe mit einem Gewicht von 51 bis 500 Gramm bleibe der bisherige Preis in Höhe von 1.70 Franken unverändert. Die Preise für Einschreiben und A-Post Plus erhöhen sich ebenfalls.
Paketpreise bleiben gleich
Die Listenpreise für Pakete im nationalen und internationalen Versand bleiben hingegen unangetastet.
Verzichten muss die Post unter anderem auf Anpassungen bei den Dienstleistungen Post umleiten, Post nachsenden und Zollabfertigung. Neu eingeführt werde zudem ein sogenannter Volumenbrief für den Versand von Kleinwaren, der 4.20 Franken kostet.
Nach intensiven Verhandlungen haben der Preisüberwacher und die Post nun diese einvernehmliche Regelung für 2027 – 2029 abgeschlossen.
Der Preisüberwacher forderte die Politik im Weiteren auf, nachhaltige Lösungen für die Finanzierung der Grundversorgung zu schaffen.








