Natur

    Braunbärendamen neu im Natur- und Tierpark Goldau SZ eingezogen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Schwyz,

    Zwei weibliche syrische Braunbären sind neu im Natur- und Tierpark Goldau SZ eingezogen.

    Laila Goldau
    Syrische Braunbärin Laila im Tierpark Goldau. (Archivbild) - keystone

    Im Natur- und Tierpark Goldau SZ sind zwei weibliche Braunbären neu eingezogen. Sie heissen Dalia und Tamar, kommen aus der georgischen Hauptstadt Tiflis und gehören zur gefährdeten Unterart der syrischen Braunbären.

    Künftig werden sie im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes zum Erhalt ihrer Art beitragen, teilte der Natur- und Tierpark Goldau am Donnerstag mit. In der Goldauer Bergsturzlandschaft hätten sie nun ein neues, artgerechtes Zuhause gefunden. In Georgien waren sie in der Auffangstation des Zoos Tiflis untergebracht.

    Der syrische Braunbär gilt als eine der kleinsten Unterarten des Braunbären und ist bekannt für die helle Fellfarbe vieler Individuen. Im Natur- und Tierpark Goldau lebt mit Takis bereits ein männliches Exemplar dieser Unterart. Ein Treffen mit ihm sei für Dalia und Tamar zur nächsten Paarungszeit im kommenden Jahr vorgesehen, bis dahin könnten sie sich durch den Zaun hindurch beschnuppern.

    Baldige Zusammenführung geplant

    Die beiden Braunbärendamen wurden nach ihrer Ankunft am Mittwoch nach ihrem Transport getrennt und sollen zuerst einmal in Ruhe ihre neue Anlage erkunden. Da sie sich jedoch bereits aus Tiflis kennen, ist eine baldige Zusammenführung geplant. Auch im Zusammenleben mit Wölfen hätten sie bereits Erfahrung, was deshalb von Vorteil ist, weil sie in der Wolf-Bären-Anlage wohnen werden.

    Den eigenen Angaben zufolge ist der Natur- und Tierpark Goldau in verschiedenen internationalen Zuchtprogrammen aktiv, unter anderem in ebendiesem neu gegründeten Erhaltungszuchtprogramm für syrische Braunbären. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet wie dem Kaukasus, der Osttürkei oder dem Iran sei die Unterart gefährdet, in Syrien wahrscheinlich schon ausgestorben.

    Kommentare

    User #1426 (nicht angemeldet)

    Künftig werden sie im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes zum Erhalt ihrer Art beitragen, teilte der Natur- und Tierpark Goldau am Donnerstag mit. In der Goldauer Bergsturzlandschaft hätten sie nun ein neues, artgerechtes Zuhause gefunden. In Georgien waren sie in der Auffangstation des Zoos Tiflis untergebracht. ¿¿¿¿¿ Künftig würden sie im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes zum Erhalt ihrer Art beitragen, teilte der Natur- und Tierpark Goldau am Donnerstag mit. In der Goldauer Bergsturzlandschaft hätten sie nun ein neues, artgerechtes Zuhause. In Georgien seien sie in der Auffangstation des Zoos Tiflis untergebracht gewesen.

    Weiterlesen

    3 Interaktionen
    Erneuter Angriff

    MEHR NATUR

    a
    33 Interaktionen
    Graffiti und Kleber
    Kirchberg BE
    dürre
    14 Interaktionen
    Wetterextreme

    MEHR AUS SCHWYZ

    Schübelbach SZ
    Schübelbach SZ
    2,3 Millionen
    Altendorf SZ
    Schwyz
    Siebnen SZ
    Siebnen SZ