Stadt Basel

Brandschutzkontrollen in Basler Fasnachtskellern «sehr positiv»

Keystone-SDA Regional
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Basel,

Die Gebäudeversicherung Basel-Stadt hat am Montag 20 Stichprobe-Kontrollen in Fasnachtskellern durchgeführt. Diese seien «sehr positiv» verlaufen, wie es in einer Medienmitteilung vom Dienstag heisst.

Die Gebäudeversicherung zieht ein positives Fazit nach Kontrollen von Fasnachtslokalen am Montag. (Archivbild)
Die Gebäudeversicherung zieht ein positives Fazit nach Kontrollen von Fasnachtslokalen am Montag. (Archivbild) - KEYSTONE/URS FLUEELER

«Die Betreiberinnen und Betreiber sowie die Gäste nehmen ihre Verantwortung im Brandschutz wahr», hält die Gebäudeversicherung fest. In vielen Kellern sei die Einhaltung der maximalen Gästezahl durch Türsteher sichergestellt und es seien auch keine offenen Feuer festgestellt worden.

Fragen zur Brennbarkeit von Fasnachtsbändeli oder zum Umgang mit Schnitzelbankauftritten konnten vor Ort geklärt werden, wie es weiter heisst. Sämtliche Feststellungen hätten sich im Rahmen des direkten Austauschs bewegt.

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Bereits im Vorfeld mussten keine behördlichen Verfügungen erlassen werden, wie die Gebäudeversicherung schreibt. Die geltenden Brandschutzvorgaben würden breit mitgetragen.

Nach der Brandkatastrophe von Crans Montana VS Anfang Jahr, die dutzende Todesopfer und über hundert Verletzte geforderte hat, hatte die Regierung des Kantons Basel-Stadt angekündigt, bei der Fasnacht genauer hinzuschauen.

Gerade die Fasnachtskeller, in denen sich während der «drey scheenschte Dääg» oft viele Menschen auf engem Raum aufhalten, waren in den Fokus gerückt.

Die Gebäudeversicherung hatte im Vorgang 73 Keller kontrolliert und bei vielen die Notwendigkeit von Anpassungen bei der Fluchtwegsituation festgestellt. Zumeist konnte dies mit kleinen Verbesserungen erreicht werden.

Bei 18 Kellern hatte weiterer Klärungsbedarf bestanden, doch auch hier hatten Cliquen und Feuerpolizei einvernehmlich Massnahmen vereinbart.

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Zahlreiche kostümierte Pfeifer und Trommler zogen beim Morgestraich durch die Altstadt und eröffneten die «drei scheenschte Dääg». - Nau.ch

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Kommentare

User #5344 (nicht angemeldet)

Naja, seit 50 Jahren keinen nennenswerten Brand in einem Fasnachtskeller passiert, zumindest nicht mit Verletzten. Nun kann man fragen: Wurden früher nie korrekte Kontrollen gemacht, und es ist nichts passiert, dann wäre es jetzt auch nicht nötig, Panik zu machen. Oder wurde sowieso immer kontrolliert, und deswegen ist nichts passiert, und in der Zeitung steht es nur wegen dem Gran Montana Vorfall. Aufgefallen am Fasnachtsmontag: Vielerorts Schilder mit maximaler Anzahl Personen und mancherorts Türsteher. Sah man die letzten 50 Jahre nie. Also wurde doch geschlafen?

User #1611 (nicht angemeldet)

Wer es glaubt... es wird zu wenig gemacht... es kostet viel Geld... vieles wird unter der Hand gemacht und verhandelt... Bei uns in der Einstellhalle stehen Schränke, brennbares Material,etc. niemanden interessiert das... Es ist ein Trugschluss...

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