Im Kanton St. Gallen können sich alle über 16-Jährigen ab sofort für die Corona-Auffrischungsimpfung anmelden.
St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden bieten die Corona-Auffrischungsimpfung (Booster) für alle an. (Symbolbild)
St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden bieten die Corona-Auffrischungsimpfung (Booster) für alle an. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Das Wichtigste in Kürze

  • In St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden können sich alle ab 16 Jahren den Booster holen.
  • In St.Gallen gilt das ab sofort, im Appenzell ab 1. Dezember.
  • Voraussetzung ist, dass die zweite Impfung mindestens sechs Monate her ist.

Voraussetzung ist, dass die letzte Impfung mehr als sechs Monate zurückliegt. Appenzell Ausserrhoden bietet den Booster für alle ab dem 1. Dezember an. Die beiden Kantone reagierten am Freitag auf die stark steigenden Fallzahlen der letzten Wochen.

Schnelle Termine erhältlich

In St. Gallen können sich Impfwillige online oder bei Hausarztpraxen anmelden. Die vier regionalen Zentren in St. Gallen, Wil, Buchs und Jona und die Pop-Up-Impfstellen können pro Woche 30'000 Impfungen durchführen.

Bis Freitag erhielten 27'000 Personen den Booster, weitere 16'000 sind angemeldet, wie der Kanton mitteilte. Zusätzliche Kapazitäten gebe es bei den Hausärzten Wer rasch einen Termin wolle, finde freie Zeitfenster in den Pop-Up-Impfstellen in Flawil, Rorschach, St. Margrethen, Altstätten, Uznach, Walenstadt und Wattwil.

Appenzeller Hausärzte helfen mit

In Appenzell Ausserrhoden bieten die Impfzentren in Heiden und Herisau sowie Hausarztpraxen ab dem 1. Dezember Booster für alle an. Priorität haben weiterhin die über 65-Jährigen und die Risikopersonen, wie die Kantonskanzlei mitteilte. Wer sich online registriert, erhält per SMS oder E-Mail einen Terminvorschlag.

Person erhält Impfung
Hausärzte beginnen ab Mittwoch mit Impfungen im Kanton Appenzell Ausserrhoden. - dpa

Bis Donnerstag erhielten in Ausserrhoden 2860 Personen die Auffrischungsimpfung. Die momentane Lage im Kanton sei besorgniserregend, heisst es. In den letzten sieben Tagen wurden 561 neue Covid-19-Infektionen nachgewiesen. Dies entspricht einer Sieben-Tages-Inzidenz von 1020 pro 100'000 Personen.

Im Spital Herisau sei derzeit nur noch einer von drei Intensivpflegeplätzen mit Sauerstoffzufuhr frei, schreibt der Kanton. Die überwiegende Zahl der Personen, die sich wegen Covid-19 in Spitalpflege befinden, seien nicht geimpft.

Mehr zum Thema:

Coronavirus