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Besetzer in Basel müssen 90'000 Franken für Polizeieinsatz zahlen

Keystone-SDA Regional
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Basel,

Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat zwei Personen die Kosten für einen Polizeieinsatz von rund 90'000 Franken auferlegt, wie sie am Donnerstag mitteilte. Die beiden hatten sich Anfang Juli nach Räumung der besetzten Liegenschaften im Klybeck-Quartier für mehr als einen Tag auf einem Dach aufgehalten.

Die Polizei identifizierte den mutmasslichen Urheber einer Sprayerei am Basler Rathaus. Die Tat ereignete sich während einer unbewilligten Demonstration mit rund 450 Teilnehmenden am A...
Die Polizei identifizierte den mutmasslichen Urheber einer Sprayerei am Basler Rathaus. Die Tat ereignete sich während einer unbewilligten Demonstration mit rund 450 Teilnehmenden am A... - KEYSTONE/ANDREAS BECKER

Die Polizei räumte am 1. Juli die besetzten Liegenschaften an der Klybeckstrasse. Ein Mann und eine Frau weigerten sich jedoch, das Dach eines der Gebäude zu verlassen. Sie verblieben auch nach Abschluss der eigentlichen Räumung auf dem Dach und verliessen es erst am Abend des 2. Juli freiwillig. Der Mann und die Frau hatten gefordert, dass von einer Auferlegung der Kosten auf sie sowie auf auf eine Kontrolle ihrer Personalien abgesehen wird.

Zudem identifizierte die Polizei gemäss Mitteilung den mutmasslichen Urheber einer Sprayerei am Basler Rathaus. Die Tat ereignete sich während einer unbewilligten Demonstration mit rund 450 Teilnehmenden am Abend des 1. Juli nach der Räumung.

Dem Mann werden die Kosten für die Reinigung des Rathauses auferlegt, wie es weiter heisst. Die Entfernung der Sprayereien an der Fassade des Basler Rathauses kostete 17'000 Franken. Über weitere Kostenfolgen im hängigen Strafverfahren werde die zuständige Behörde entscheiden.

Die Polizei räumte am am 1. Juli die besetzte Liegenschaft im Klybeck-Quartier, die dem Versicherungsunternehmen Swiss Life gehört. Das Areal wurde Ende Mai von Linksautonomen besetzt. Unter dem Namen Zack (Zone Autonome Culturelle Klybeck) hatten sie dort ein selbstverwaltetes Kulturzentrum ausgerufen.

Kommentare

User #3252 (nicht angemeldet)

Also die Strafen werden so oder so zu bewährung ausgesprochen. Das heisst null zahlen. Die einzige Kosten die er oder sie bezahlen muss sind die Gerichtkosten die sogar nach ratenzahlung gemacht werden kann. Die Buse und Strafe wird nach Steuererklärung gemacht das heisst hat er oder sie in der Steuererklärung angegeben zahlt er oder sie wenig und wie gesagt auf bewährung nur wenn er oder sie wieder eine strafe machen würden dann müssten sie oder er das bezahlen. Was sicher sein wird es gibt sicher eine Demo dagegen weil die müssen ja zusammen halten. Die Demo wie immer am Samstag Nachmittag damit die Läden in Basel wieder wenig Umsatz machen nur falls jemand plant shopen zu gehen.

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