Beschuldigte bestreiten vor Bezirksgericht Zürich Messerangriff
Ein 29-Jähriger soll einen Mann im Umfeld des Zürcher Crack-Milieus mit einem Messer angegriffen haben. Vor Bezirksgericht Zürich haben er und seine Ex-Partnerin den Vorfall am Dienstag abgestritten.

Es sei schon genug dazu gesagt worden, sagte die Beschuldigte, eine 30-jährige Italienerin. Das mutmassliche Opfer lüge, fügte ihr Ex-Partner, ein 29-jähriger Äthiopier, an.
Die beiden sollen das Opfer von der Bäckeranlage in die Wohnung des Äthiopiers gelockt haben, um ihn auszurauben. Sie versprachen dem Opfer laut Anklage, er könne sich dort waschen und saubere Kleider anziehen. Vor Gericht bestätigten sie, dass der Mann in der Wohnung war – nicht aber einen Angriff mit einem Küchenmesser.
«Davon weiss ich nichts», sagte der 29-jährige Beschuldigte. Ein Messer habe er nie gesehen. Vielmehr habe sich der Andere aggressiv verhalten. Wieso die Hände des Opfers blutig waren, könne er aber nicht erklären. Eine Auseinandersetzung habe es nicht gegeben.






