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    Berner Starbucks greift gegen Platz-Besetzer durch

    Riccardo Schmidlin
    Riccardo Schmidlin

    Bern,

    Den Platz besetzen, ohne zu bestellen? Das will der Starbucks an Berns bester Lage nicht mehr sehen.

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    Der Starbucks am Waisenhausplatz in Bern mahnt Platz-Besetzer mit einem neuen Schild. - Nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Starbucks in Bern setzt eine klare Regel: Erst bestellen, dann Platz nehmen.
    • Der Kaffee-Gigant reagiert damit auf Platz-Besetzer in der Filiale am Waisenhausplatz.
    • Immer wieder sorgen Platz-Besetzer für Ärger.

    Der Starbucks beim Waisenhausplatz mitten in der Stadt Bern ist ein regelrechter Magnet. Er zieht sogar Menschen an, die gar keinen Kaffee bestellen, sondern nur die Sonne geniessen möchten.

    Jetzt greift der Kaffee-Gigant durch. Neu ist vor der Filiale ein Schild aufgestellt mit dem Hinweis: «Starbucks first! Then take a chair.»

    Auf Deutsch: «Erst zu Starbucks, dann erst Platz nehmen.»

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    Der Starbucks in Bern mahnt: «Starbucks first!» - Nau.ch

    Heisst also: Die Gäste werden gebeten, erst ein Getränk zu bestellen, bevor sie einen Sitzplatz auf der Sonnenterrasse reservieren.

    Gibt es in Bern also viele Personen, die einen Platz besetzen, ohne etwas zu konsumieren?

    Offenbar ja.

    Bei Starbucks werden Sitzplätze knapp

    Starbucks erklärt auf Anfrage von Nau.ch: «An stark frequentierten Standorten kann es gelegentlich zu einer hohen Auslastung kommen, wodurch Sitzplätze knapp werden. In solchen Situationen möchten wir sicherstellen, dass die Sitzplätze vorrangig den Starbucks-Gästen zur Verfügung stehen.»

    Dem Kaffee-Riesen sei eine «einladende Atmosphäre» wichtig. Gäste sollen ihre Getränke «entspannt geniessen können».

    Dabei handle es sich um «punktuelle lokale Massnahmen». Diese lägen im Ermessen der Filialmanager. Weitere Angaben will das Unternehmen nicht machen.

    Stehst du auf Ami-Kafi?

    Studis besetzen volle Beiz und bestellen nichts

    Personen, die stundenlang einen Platz besetzen, ohne zu bestellen, sorgen regelmässig für Ärger. 2024 berichtete Nau.ch über einen Fall im Vegi-Restaurant Tibits.

    Eine Studentin wollte nichts bestellen. Bis eine Kellnerin freundlich, aber bestimmt nachhakt.

    Als wenig später eine zweite Studentin dazustösst, tuschelt die junge Frau ihr zu: «Mann, wir müssen wohl doch etwas kaufen. Die Kellnerin ist vorhin zu mir gekommen und hat mich zusammengestaucht!»

    Tibits
    Eine Studentin (mit Laptop) besetzt im Tibits einen Tisch, bestellt aber nichts. - zVg

    Die Kette gab damals an, bislang nur selten Beschwerden wegen solcher Gäste erhalten zu haben. Es komme aber vor, dass Kafi-Gäste, die zum Arbeiten ins Tibits kommen, über Mittag gebeten werden, den Platz freizugeben.

    Tisch-Besetzer müssen im schlimmsten Fall mit einem Rauswurf rechnen. Laut dem Branchenverband Gastrosuisse dürfen Beizerinnen und Beizer nämlich Gäste rauswerfen, die nicht konsumieren.

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    Kommentare

    User #5150 (nicht angemeldet)

    Wenn ich etwas im Sitzen konsumieren will, schaue ich auch zuerst, ob ein passender Platz verfügbar ist, hänge dann meine Jacke hin und hole mir dann mein Getränk. Hatte noch nie ein Problem damit, allerdings bin ich kein Gast von Starbucks.

    User #1506 (nicht angemeldet)

    Warum auf Englisch ?

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