Der Berner Komponist und Dirigent Klaus Cornell ist Mitte März im Alter von 88 Jahren verstorben, wie sein Umfeld mitteilte. Cornell galt als experimentierfreudiger Suchender, wie ihn die Tageszeitung «Der Bund» am Dienstag würdigte.
Tod Kerze
Klaus Cornell ist gestorben. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf den Besuch des Berner Konservatorium folgten Studien an der Musikhochschule Mozarteum in Salzburg, unter anderem bei SandorVeress.

1955 erhielt er den Österreichischen Staatspreis.

Cornell war lange Jahre beim Schweizer Radio in leitender Position tätig, wo er unter anderem das Radiosinfonieorchester dirigierte. In den 1970-er und 80-er-Jahren war Cornell Chefdirigent des Schweizer Jugend-Sinfonieorchesters.

In den USA war er als freischaffender Komponist und Dirigent des Yaquina Orchestra im Staat Oregon tätig. Im Jahr 2000 kehrte er nach Europa zurück. Seine letzten Jahre verbrachte er in Konstanz und München.

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