Bergsteiger am Zinalrothorn leblos aufgefunden
Am 19. August 2026 wurde ein seit dem 17. August vermisster Bergsteiger im Gebiet des Zinalrothorns leblos aufgefunden. Zur Klärung der genauen Todesumstände

Das Wichtigste in Kürze
- Am Zinalrothorn im Kanton Wallis verlor ein Bergsteiger sein Leben.
- Er wurde beim Aufstieg am Montag von schlechtem Wetter überrascht.
- Sein Kollege brach die Besteigung des Gipfels aufgrund des Wetters ab.
Am 17. August 2026 verliessen zwei Bergsteiger die Rothornhütte unterhalb des Südostgrats des Zinalrothorns. Sie taten dies mit dem Ziel, den 4221 Meter hohen Gipfel zu besteigen.
Kurz vor dem Erreichen des Gipfels verschlechterten sich die Wetterbedingungen deutlich.
Deshalb brach einer der beiden Alpinisten die Besteigung ab, währenddessen sein Kollege alleine den Aufstieg in Richtung Gipfel fortsetzte.

Als der Bergsteiger nach rund einer Stunde noch nicht vom Gipfel zurückgekehrt war, alarmierte sein Begleiter die Rettungskräfte.
Bergsteiger konnte nur noch tot geborgen werden
Am Mittwoch lokalisierten die von der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation aufgebotenen Rettungskräfte den vermissten Bergsteiger auf dem Gletscher du Mountet.
Der mit einem Helikopter der Air Zermatt zum Einsatzort geflogene Notarzt konnte nur noch den Tod des Bergsteigers feststellen.
Die formelle Identifizierung des Verstorbenen ist im Gange. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände dieses Ereignisses zu klären.








