Es gibt keine Garantie dafür, dass Nachbarländer in einer Krise die Schweiz mit Gas versorgen. Eine gewisse Zuversicht bietet ein Staatsvertrag mit Frankreich.
Martin Schmid
Martin Schmid, Präsident Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG), äussert sich an einer Medienkonferenz über Gasreserven 2022 / 2023 und Vorbereitungsmassnahmen für eine Gasmangellage. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einer Schweizer Gaskrise fehlt die Liefersicherheiten durch Nachbarländer.
  • Die Zusammenarbeit mit Frankreich habe allerdings stets funktioniert.

Es gibt keine Garantie dafür, dass die Nachbarländer in einer Versorgungskrise die Schweiz mit Gas versorgen.

Die Zusammenarbeit zumindest mit Frankreich habe bisher allerdings stets funktioniert, sagte der Präsident der Schweizerischen Gasindustrie (VSG), Martin Schmid.

«Gewisse Zuversicht»

«Mit Frankreich haben wir einen Staatsvertrag und so eine gewisse Absicherung», sagte der Bündner FDP-Ständerat Schmid am Mittwoch. «Das hat in der Vergangenheit gut funktioniert. Da haben wir eine gewisse Zuversicht.»

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Die europäische Union zählt zu den Abnehmern von russischem Gas. - Keystone

Es würden auch erheblich Summen investiert, um einen Engpass im Winter zu vermeiden. Schmid sprach von Investitionen zwischen 500 und 800 Millionen Franken für sogenannte Optionsverträge.

Für Deutschland fehle ein Staatsvertrag wie er mit Frankreich existiere allerdings noch.

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