Behörden entzogen 2025 weniger Führerausweise
Im Jahr 2025 ist die Zahl der entzogenen Führerausweise in der Schweiz leicht zurückgegangen. Hauptgründe für die Massnahmen waren gemäss dem Bund wie in den Vorjahren zu schnelles Fahren, Alkoholeinfluss und Unaufmerksamkeit.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 85'782 Führerausweise entzogen, was einem Rückgang von rund einem Prozent entspricht. Die häufigsten Ursachen waren überhöhte Geschwindigkeit mit 30'835 Fällen, Fahren in angetrunkenem Zustand mit 11'833 Fällen und Unaufmerksamkeit mit 8205 Fällen. Dies zeigt die Statistik des Bundesamts für Strassen (Astra).
Gestiegen ist hingegen die Zahl der sogenannten Administrativmassnahmen wie Verwarnungen oder Entzüge gegen unter 18-jährige Motorradfahrerinnen und -fahrer. Sie nahm um rund zehn Prozent auf 3714 Fälle zu.
Ebenfalls häufiger wurden Massnahmen wegen schwerer Geschwindigkeitsüberschreitungen verfügt (1365 Massnahmen). Stabil blieb die Zahl der Ausweisentzüge wegen Nichteignung aufgrund von Krankheit (7449 Fälle). Ein Rückgang um sechs Prozent wurde bei den Aberkennungen ausländischer Führerausweise auf 23'325 Fälle verzeichnet.
Gleichzeitig erwarben mehr Personen einen Führerausweis für Personenwagen. Die Zahl der Neulenkenden stieg um sieben Prozent auf 82'652. Ende 2025 besassen in der Schweiz rund 6,4 Millionen Menschen einen Führerausweis der Kategorie B.






