Basler Staatsanwaltschaft sucht nach Demo 22 Tatverdächtige

    Keystone-SDA Regional
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    Basel,

    Die Staatsanwaltschaft sucht in Zusammenhang mit einer Demo vom letzten November 22 Tatverdächtige. Melden sich diese nicht, werden ihre Fotos veröffentlicht.

    pnos-Demo
    An der Pnos-Demo in Basel treffen die Fronten aufeinander. - Nau

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am 24. November 2018 gerieten Pnos-Demonstanten und Gegner der Kundgebung aneinander.
    • 33 Tatverdächtige der Basler Kundgebung wurden bereits identifiziert.
    • Die Staatsanwaltschaft sucht noch 22 weitere Personen.
    • Melden sich die Verdächtigten nicht, werden Bilder der Demonstranten veröffentlicht.

    Die bewilligte Kundgebung von Rechtsextremisten in Basel hatte am 24. November 2018 einen unbewilligten grossen Gegenprotestanlass ausgelöst. Vereinzelt flogen Gegenstände und die Polizei setzte Gummischrot ein.

    Zwei Polizisten und fünf Teilnehmer der bewilligten Demonstration waren damals verletzt worden. Es kam zudem zu diversen Sachbeschädigungen.

    Demo
    Die Demonstrationen auf dem Messeplatz. - Nau

    Gemäss Mitteilung der Staatsanwaltschaft vom Mittwoch konnten inzwischen insgesamt 31 Erwachsene und zwei Jugendliche ermittelt werden. Die Staatsanwaltschaft hat verschiedene Verfahren eingeleitet, unter anderem wegen Verdachts des Angriffs, des Landfriedensbruchs, der Körperverletzung und der Rassendiskriminierung.

    22 Verdächtige bisher nicht identifiziert

    Trotz intensiven Ermittlungen hätten 22 weitere Tatverdächtige noch nicht identifiziert werden können, schreibt die Staatsanwaltschaft. Sie fordert die Beteiligten auf, sich bei der Kriminalpolizei zu melden. Können die Gesuchten weiterhin nicht ermittelt werden, will die Staatsanwaltschaft in einer zweiten Phase die verpixelten Fotos der Verdächtigen veröffentlichen. In einem dritten Schritt werden die Fotos der mutmasslichen Täter dann vollumfänglich publiziert.

    Zur Kundgebung auf dem Messeplatz aufgerufen hatten damals Rechtsextreme Splittergruppen, darunter die Partei National Orientierter Schweizer (PNOS). Sie hatten eine Bewilligung vom Stadtkanton erhalten.

    Etwa 30 Personen folgten dem Aufruf. Doch als sie gegen 14 Uhr aufmarschierten, hatten bereits rund 300 Gegendemonstrantinnen und -demonstranten aus dem linken und linksextremen Umkreis Stellung bezogen. Später waren es einige mehr.

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