Stadt Basel

    Basler Fördermittel zur Armutsbekämpfung steigen auf 19,5 Millionen

    Keystone-SDA Regional
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    Basel,

    Die Regierung von Basel-Stadt hat die Erhöhung der jährlichen Fördermittel für Entwicklungszusammenarbeit auf 19,5 Millionen Franken beschlossen.

    ARCHIV - Eine Teilnehmerin einer Fotoaktion der Landesarmutskonferenz im Jahr 2022 zu Beginn der landesweiten Aktionswoche «Armut bedroht alle» hält ein Papier, auf dem das Wort «Arm» zu sehen ist in den Händen. Foto: Marijan Murat/dpa
    Die Basler Fördermittel zur Armutsbekämpfung steigen auf 19,5 Millionen. - sda - Keystone/dpa/Marijan Murat

    Die Fördermittel des Kantons Basel-Stadt für Entwicklungszusammenarbeit steigen auf jährlich 19,5 Millionen Franken. Die Regierung hat am Dienstag das Inkrafttreten eines entsprechenden neuen Gesetzes per Januar 2026 beschlossen.

    Das kantonale Fördersystem sieht unter anderem Projektbeiträge sowie soziale Kooperationen «nach klaren gesetzlichen Qualitätskriterien vor». Es beinhaltet auch Stipendien und Soforthilfe in ausserordentlichen Notlagen, wie es in der Regierungsmitteilung heisst.

    Gesundheit und Kultur als strategische Schwerpunkte

    Für die Periode 2026 bis 2029 hat die Regierung die strategischen Schwerpunkte Gesundheit sowie Kultur als Hebel zur Armutsminderung festgelegt. Die detaillierten Förderbestimmungen werden mit der Ausführungsverordnung im März 2026 bekannt.

    Das Gesetz über die internationale Zusammenarbeit zwecks Armutsbekämpfung und Stärkung der nachhaltigen Entwicklung (Giza) geht auf einen Gegenvorschlag der Regiokommission zur zurückgezogenen Volksinitiative «1 % gegen globale Armut» zurück.

    Grosser Rat entscheidet sich für gesetzliche Verankerung

    Der Grosse Rat entschied sich im Mai 2025 für einen gesetzlich verankerten Prozentsatz von 0,7 Prozent der Steuererträge für internationale Entwicklungszusammenarbeit. Bei grossen Defiziten in der Kantonsrechnung soll der Prozentsatz auf bis zu 0,3 Prozent verringert werden können.

    Mit der Giza-Umsetzung werden die Fördermittel von 4,3 Millionen Franken bis 2029 schrittweise auf 0,7 Prozent der Steuererträge erhöht, was aktuell 19,5 Millionen Franken jährlich entspricht.

    Tandiwe Erlmann übernimmt Leitung

    Per 2026 übernimmt Tandiwe Erlmann die Leitung der Fachstelle Entwicklung und Zusammenarbeit in der Abteilung Aussenbeziehungen und Standortmarketing. Sie wird die strategische Steuerung und professionelle Umsetzung des neuen Gesetzes leiten, wie es weiter heisst.

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    Kommentare

    User #3228 (nicht angemeldet)

    Ja wenn man zuviel Geld hat ist das ja ok!

    User #2841 (nicht angemeldet)

    Die große Umverteilung der SP. Für den Arbeiter bleibt leider nichts übrig.

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