Rund eineinhalb Jahre nach dem ursprünglich geplanten Termin soll der Tunnel der Lausanne–Echallens–Bercher-Bahn (LEB) zwischen Lausanne und Prilly während der Osterferien 2022 eröffnet werden. Grund für die Verzögerung der Bauarbeiten sind geologische Risiken, Schwefeldämpfe, archäologische Funde sowie die Corona-Pandemie.
Lausanne-Echallens-Bercher
Die Vorortbahn Lausanne-Echallens-Bercher (LEB). (Archivbild) - sda - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Das Wichtigste in Kürze

  • Die zusätzlichen Arbeiten haben zu Mehrkosten von 30 Millionen Franken geführt, wie der Kanton Waadt, die Gemeinden Lausanne und Prilly, die LEB und der Öffentliche Verkehr Lausanne (tl) am Mittwoch mitteilten.

Die von Kanton und Bund zu tragenden Kosten für den Tunnel waren ursprünglich auf 136 Millionen Franken geschätzt worden.

Bis zur Einweihung im nächsten Frühjahr müssen noch verschiedene Arbeiten und Tests durchgeführt werden. Ab dem 25. September werden Busse die Züge zwischen Prilly-Chasseur und dem Bahnhof Lausanne ersetzen.

Die LEB ist für den Pendlerverkehr eine wichtige Bahn. Die knapp 24 Kilometer lange Strecke führt vom Stadtzentrum von Lausanne durch die nördlichen Vororte und weiter nach Echallens und Bercher im Gros de Vaud.

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