Auszeit verlängert: SP-Co-Präsidentin Meyer fällt weiterhin aus
SP-Co-Präsidentin Mattea Meyer bleibt weiterhin abwesend. Ob und wann sie ihre politischen Aufgaben wieder aufnehmen wird, ist unklar.

Das Wichtigste in Kürze
- Mattea Meyer wird die bevorstehende Frühjahrssession des Parlaments verpassen.
- Das SP-Präsidium wird weiterhin allein von Cédric Wermuth geführt.
- Die SP-Co-Präsidentin hatte Ende letzten Jahres eine Auszeit genommen – wegen Erschöpfung.
Ende letzten Jahres hatte SP-Co-Präsidentin Mattea Meyer ihre Erschöpfung öffentlich gemacht und sich eine Auszeit genommen.
Gegenüber Radio SRF bestätigt nun Cédric Wermuth, dass er das SP-Präsidium weiterhin alleine führt.
Unklar bleibt, ob und wann Meyer ihre politische Tätigkeit wieder aufnehmen wird.

Die 38-jährige Winterthurerin fehlte im letzten Jahr auch bei der Wintersession: «Ich fühle eine grosse Erschöpfung und habe die letzten Tage realisiert, dass ich rechtzeitig die Notbremse ziehen muss.»
Der Schritt sei ihr «sehr schwer gefallen». Aber: «Nur so kann ich weiterhin das tun, was ich so liebe – Nationalrätin und Co-Präsidentin der SP zu sein.»
Für diesen Schritt erhielt sie umgehend viel Verständnis und Zuspruch: sowohl von SP-Grössen wie Alain Berset und Tamara Funiciello, ihrem Co-Präsidenten Cédric Wermuth, aber auch der SP-Basis. Es gab aber auch kritische Stimmen, die die Privilegien der Politik ankreideten.
Doch weder auf das eine noch auf das andere reagierte Meyer. Sie verschwand tatsächlich ab sofort aus dem politischen Rampenlicht.












