Aussage im Baselbieter Parkuhr-Prozess: «Hatte schlechtes Gewissen»
Ein beschuldigter Ex-Polizist aus Laufen will sich nicht zu den entwendeten Parkuhr-Geldern äussern. Gleichzeitig räumte er bei der Befragung vor dem Baselbieter Strafgericht ein: «Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen.»

Er habe aber die Tat nicht auffliegen lassen wollen, sagte der mittlerweile pensionierte Polizist weiter. Niemand habe damals etwas bemerkt.
Bei der Frage der Gerichtspräsidentin in Muttenz, ob er Geld aus einer zentralen Parkuhr in Laufen eingesteckt habe und um welchen Betrag es sich handle, machte er vom Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch. Er wollte auch seine Angaben aus dem Vorverfahren, wonach er jährlich 8000 Franken aus der Parkuhr mitgenommen haben soll, nicht bestätigen.
Der 67-jährige ehemalige Polizist wird beschuldigt, während über zehn Jahren grosse Bargeldbeträge entwendet und in Casinos verspielt zu haben. Er entwendete gemäss Anklageschrift mindestens 82'000 Franken, wahrscheinlich aber bis zu rund einer halben Million Franken.






