Auch am Sonntag gibts etliche neue Tages-Temperaturrekorde

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Bern,

Die Hitzewelle sorgt an einigen Orten für neue Temperaturrekorde. Es herrscht erhebliche bis sehr grosse Waldbrandgefahr.

Hitze
Auch in der zweiten Hitzewelle des Sommers kommt es zu Temperaturrekorden. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Wallis, in Neuenburg, Bern und Glarus fallen am Sonntag lokal Temperaturrekorde.
  • In den Kantonen Schwyz und St.Gallen musste die Feuerwehr Brände löschen.
  • Landwirte wollen den Kühen derweil das Leben einfacher machen.

An mehreren Orten in der Schweiz sind am Sonntag neue Tages-Temperaturrekorde gemessen worden.

In Sitten stieg das Thermometer auf 34,5 Grad, in Neuenburg auf 33,8 Grad, in Bern/Zollikofen BE auf 32,1 Grad, in Elm GL auf 28,9 Grad und in Chaumont NE auf 26,5 Grad, wie Meteoschweiz auf seiner Website berichtete.

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Es herrscht schweizweit eine erhebliche bis sehr grosse Waldbrandgefahr. Mehrere Kantone haben bereits absolute Feuerverbote im Wald und in Waldnähe erlassen. Die Trockenheit erhöht die Brandgefahr noch.

Feuerwehr muss Brände löschen

So geriet bei Landwirtschaftsarbeiten in Altendorf im Kanton Schwyz am Samstagnachmittag ein Feuer ausser Kontrolle und löste einen Flächenbrand aus, wie die Kantonspolizei mitteilte.

In Rorschacherberg im Kanton St. Gallen kam es am Samstagabend laut Kantonspolizei in einem Heuballenlager zu einer Selbstentzündung. In beiden Fällen konnte die Feuerwehr die Brände löschen, verletzt wurde niemand.

Hitze
Kühe stehen in Ruswil im Kanton Luzern unter einem Baum im Schatten. - keystone

Auch für Kühe kann die Hitze gefährlich werden: Ab 22 bis 24 Grad litten sie unter Hitzestress, wodurch ihre Milchleistung und Fruchtbarkeit abnehme, hiess es von der Organisation Uniterre.

Landwirte versuchten, die Bedingungen in den Ställen mit Ventilatoren und Wassersprühern zu verbessern, sagte Michel Darbellay vom Schweizer Bauernverband.

Auch Tierheime ergriffen Massnahmen zum Schutz ihrer Tiere. Sie verlegten Spaziergänge in kühlere Stunden, stellten Wasserbecken auf oder installierten Sprühanlagen. Stéphane Crausaz von der Waadtländer Tierschutzgesellschaft riet Hundehaltern, die Temperatur des Asphalts von Hand zu prüfen, bevor sie mit ihren Tieren spazieren gehen.

Hitzewelle bis Donnerstag

Die Hitzewelle dauert gemäss dem Naturgefahrenbulletin des Bundes auf der Alpennordseite noch mindestens bis Donnerstag an. Es werden Temperaturen von 31 bis 35 Grad erwartet, lokal sind gar bis zu 38 Grad möglich.

Kommentare

User #6246 (nicht angemeldet)

Unglaublich diese geballten Expertenmeinungen hier. Woher kommt nur das riesige Wissen? So nebenbei, weshalb beziehen die Gegner den Strom aus Frankreich wenn wenn sie so vehement gegen AKW sind? Die französischen AKW können doch auch explodieren und erzeugen zudem auch radioaktiven Abfall.

User #2075 (nicht angemeldet)

Das Leben ist ein Weg des Lernens, und mit jedem Schritt wächst die innere Gewissheit, die äussere Anerkennung weniger nötig macht.

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