Stadt Zürich

Asbest in städtischer Wohnsiedlung in Zürich gefunden

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

In mehreren Küchen der städtischen Wohnsiedlung Hardau II in Zürich ist Asbest entdeckt worden. Die markanten Hochhäuser werden derzeit saniert.

Asbesthaltige Materialien müssen nach strengen Vorgaben entsorgt werden. (Symbolbild)
Asbesthaltige Materialien müssen nach strengen Vorgaben entsorgt werden. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/CHRISTIAN BRUN

In elf Küchen der städtischen Siedlung Hardau II in Zürich ist Asbest gefunden worden. Die markanten Hochhäuser werden derzeit instandgesetzt. Welche Auswirkungen der Fund auf die Kosten der Sanierungen haben wird, ist noch offen.

In 200 Wohnungen wurde der Dunstabzug bereits erneuert, wie die Stadt Zürich am Freitagabend mitteilte. Auch diese müssten nun überprüft werden. In elf von 20 Küchen, die aktuell saniert werden, fand sich Asbest in der Dämmverkleidung von Lüftungsrohren. Diese befinden sich oberhalb der Küchenschränke.

Da die Küchen erst 2007 erneuert worden waren, rechnete die Stadt nicht mit Schadstoffen. Schon bei einem Gutachten vor der Sanierung fand eine Firma Schadstoffe im Fensterkitt,

Kostenexplosion durch unerwarteten Asbestfund?

Die vier markanten Wohntürme in der Nähe des Stadions Letzigrund stammen aus den 1970er-Jahren.

Die Bewohnerinnen und Bewohner der elf betroffenen Wohnungen können bis Mitte nächster Woche auf Kosten der Stadt in ein Hotel ziehen. Alle anderen Mieterinnen und Mieter erhalten ein Informationsschreiben.

2023 musste der Stadtrat zusätzliche Kosten von rund 24 Millionen Franken anmelden. Neu sollte die Sanierung über 73 Millionen Franken kosten. Der Stadtrat führte damals unter anderem die Teuerung, die neuen Fenster und Mehrkosten bei der Sanierung der Tiefgarage an.

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Kommentare

User #4167 (nicht angemeldet)

asbest ist nur bei der verarbeitung für uns gefährlich

User #772 (nicht angemeldet)

🤘Bis vor ein paar Jahrzehnten, war Asbestbeigabe in fast alles was im Baugewerbe "haltbarer" sein sollte, gang und gäbe. Es ist keine Neuheit es in allem möglichen zu finden. Normale Vorgehensweise bei einer Renovierung: Maske auf und weg damit. Staub vermeiden. Ausser wenn es wieder-mal in die Medien muss. Dann wird zelebriert, insziniert und natürlich gejammert, bis sich die Balken biegen. Wie viele Eigenheimbesitzer haben es bis Heute unwissentlich so gemacht wenn sie etwas am Eigenheim selber renoviert haben? ALLE. Sind sie jetzt alle Tot? Nee? Darum.. 😁👍

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