Armee schafft Dienstbüchlein per 1. Juni 2026 ab
Das fast 150 Jahre alte Dienstbüchlein verschwindet bei der Schweizer Armee. Künftig laufen Marschbefehl, Urlaub und Dienstplanung digital über eine Plattform.

Das Wichtigste in Kürze
- Das fast 150-jährige Dienstbüchlein der Armee wird per 1. Juni abgelöst.
- Neu laufen Militärdaten und Gesuche digital über den «Dienstmanager».
- Dort sind Karriere, Dienste, Personaldaten und Prozesse zentral abrufbar.
Das fast 150 Jahre alte Dienstbüchlein der Schweizer Armee hat ausgedient. Ab dem 1. Juni wird das Dokument nicht mehr nachgeführt und nicht mehr neu ausgestellt. Künftig wird alles digital bereitgestellt – über eine zentrale Plattform namens Dienstmanager.
Am Dienstagnachmittag hat die Schweizer Armee an einem Medienfachgespräch über die Ablösung des Dienstbüchleins informiert.
Prozesse wie der Marschbefehl, aber auch Dienstverschiebungen, Urlaubsgesuche und Ähnliches hätten sich in ihrer papierlosen Form in den vergangenen Jahren bereits bewährt, hiess es in der Einladung zum Anlass.
Soldaten verwalten ihre Laufbahn neu per Klick
Künftig können Angehörige der Armee über eine neue Internetplattform unter anderem ihre Militärkarriere, geleistete und zukünftige Dienste sowie persönliche Daten einsehen und administrative Prozesse digital erledigen.
Für Einträge bis Anfang Juni bleibt das Dienstbüchlein als Beweismittel gültig und muss bis zur Entlassung aus der Militärdienstpflicht aufbewahrt werden, wie die Armee schreibt.












