Die Armee bietet zur Entlastung des Gesundheitswesens in der Pandemie 119 weitere Soldaten und Soldatinnen auf.
Die Armee kann auch in der zweiten Corona-Welle als Unterstützung für die zivilen Behörden eingesetzt werden. Das Parlament hat den Einsatz bewilligt. (Archivbild)
Die Armee kann auch in der zweiten Corona-Welle als Unterstützung für die zivilen Behörden eingesetzt werden. Das Parlament hat den Einsatz bewilligt. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Armee bietet zur Corona-Unterstützung weitere 119 Soldaten und Soldatinnen auf.
  • Die Angehörigen des Spitalbataillons 66 sollen ab dem 7. Januar bereit sein.
  • Die Kantone hatten bei der Armee um Unterstützung angefragt.

Ab dem 7. Januar werden dafür weitere 119 Armeeangehörige zur Verfügung stehen, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Dienstag mitteilte.

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Soldaten des Spitalbataillons 5 sind im Frühjahr anlässlich des Zusammenzugs aus verschiedenen Teilen der Schweiz in der Kaserne von Stans zusammengekommen. - dpa

Hintergrund des Schrittes sind einerseits die bevorstehenden Einsätze im Zusammenhang mit den bereits bewilligten Gesuchen der Kantone Aargau, Luzern und Nidwalden, wie es im Communiqué hiess.

Kantone brauchen Hilfe

Andererseits zeichne sich ab, dass die Armee weitere Aufträge erhalten werde. Bereits heute unterstützt die Armee die Impfkampagne und das Gesundheitswesen in den vier Kantonen Jura, Wallis, Neuenburg und Freiburg. Derzeit stehen dafür 296 Durchdiener und Freiwillige im Einsatz.

Bei den neu aufgebotenen Armeeangehörigen handelt es sich um einen Teil des Spitalbataillons 66. Der Bundesrat hatte den erneuten Assistenzdienst der Armee am 7. Dezember beschlossen. Die Kantone können um Hilfe bitten, wenn ihre zivilen Mittel nicht ausreichen. Maximal können 2500 Armeeangehörige eingesetzt werden.

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