Arbeiten zur Inbetriebnahme des neuen Kraftwerks führten zu Unfall

Keystone-SDA
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Bellinzona,

Die beiden infolge einer Explosion verstorbenen Männer führten im Wasserkraftwerk bei Piotta TI Arbeiten im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der neuen Wasserkraftzentrale durch. Dies teilten die SBB auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.

Die Explosion ereignete sich bei Arbeiten im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der neuen Wasserkraftzentrale.
Die Explosion ereignete sich bei Arbeiten im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der neuen Wasserkraftzentrale. - KEYSTONE/MIRKO AQUILINO

Zu den Umständen, die zum Unfall geführt haben, sei eine Untersuchung der Tessiner Staatsanwaltschaft im Gange. Auch sei es nicht möglich, detailliertere Angaben zur Art der Tätigkeit der beiden verstorbenen Arbeiter zu machen, hielt der Mediensprecher auf Anfragen von Keystone-SDA fest.

Unmittelbar nach dem Unfall sei die Produktion der alten Wasserkraftzentrale gestoppt worden, und sie sei noch immer ausser Betrieb, erklärte der Mediensprecher weiter. Die Energieproduktion werde wieder aufgenommen, sobald die «erforderlichen Abklärungen» abgeschlossen seien.

Noch keine Angaben zum Sachschaden

Nach dem Ausmass des Sachschadens gefragt, hiess es bei der SBB-Medienstelle, es sei noch zu früh, um eine Grössenordnung zu nennen. Am Mittwoch hatten diverse Medien berichtet, im Innern sei es aufgrund der Explosion zu einem Einsturz von Teilen des Gebäudes gekommen. Von aussen war das alte Wasserkraftwerk, in welchem die betreffenden Arbeiten ausgeführt worden waren, intakt geblieben.

Am Mittwochmorgen war es im Innern des 1917 erbauten Wasserkraftwerks Ritom bei Piotta TI zu einer Explosion gekommen. Diese kostete zwei Arbeitern das Leben. Die Tessiner Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung des Unfallhergangs eingeleitet.

Laut Informationen der SBB bleibt die alte Zentrale Ritom so lange in Betrieb, bis die Produktion auf die neue, sich im Bau befindliche Anlage verlagert werde. Dies ist voraussichtlich gegen Ende 2027 der Fall, wie der Mediensprecher der Region Süd am Mittwoch auf Anfrage von Keystone-SDA präzisierte. An der Ritom SA sind die SBB zu 75 Prozent und der Kanton Tessin zu 25 Prozent beteiligt.

Kommentare

User #6445 (nicht angemeldet)

Fährt die Standseilbahn trotzdem zum Ritomsee ?

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