Gericht

    Angeblicher Lukaschenko-Scherge steht in St. Gallen vor Gericht

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Stadt St. Gallen,

    Der Prozess gegen ein angebliches Mitglied einer belarussischen Sondereinheit hat am Kantonsgericht St. Gallen begonnen. Angehörige verschwundener oppositioneller Politiker aus Belarus verlangen einen Schuldspruch wegen gewaltsamen Verschwindenlassens.

    Der Beschuldigte betrat am Dienstagmorgen in Begleitung seiner Anwältin den Gerichtssaal in St. Gallen.
    Der Beschuldigte betrat am Dienstagmorgen in Begleitung seiner Anwältin den Gerichtssaal in St. Gallen. - KEYSTONE/MICAHEL SCHMID

    Der heute 48-jährige Belarusse gab bei einem Asylantrag 2019 an, im Auftrag des Regimes von Machthaber Lukaschenko im Jahr 1999 an den Ermordungen dreier oppositioneller Politiker beteiligt gewesen zu sein.

    Der Prozess dreht sich um den Straftatbestand des gewaltsamen Verschwindenlassens, der seit 2017 im Schweizer Strafgesetzbuch verankert ist. Dieser Gesetzesartikel gründet auf einem Uno-Übereinkommen.

    Das Kreisgericht Rorschach hatte den Beschuldigten im September 2023 in erster Instanz aufgrund widersprüchlicher Aussagen und aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Dagegen legten Angehörige der damals verschwundenen Politiker als Privatklägerinnen Berufung ein.

    Der Prozess wird von zahlreichen Medien und NGOs verfolgt.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Soiltec
    36 Interaktionen
    Trockenheit
    Granit Xhaka Nau.ch User
    196 Interaktionen
    Ende wie Fischer?

    MEHR GERICHT

    Caffee Greco
    Kaffeehaus in Rom
    Kindergartenkinder Zürich Angriff
    Attacke auf Kinder
    1 Interaktionen
    Zürich

    MEHR AUS ST. GALLEN

    St. Gallen
    St. Galler Kunstmuseum
    St. Gallen
    TSV St.Otmar St.Gallen
    Handball
    Kanton St. Gallen
    St.Gallen