Granit Xhaka wie Patrick Fischer? Das sagen Nau-User zu Nati-Zukunft
Hat Granit Xhaka nach seiner Urkundenfälschung noch eine Zukunft in der Schweizer Nati? Die Frage polarisiert fast so sehr wie Xhaka selbst.

Das Wichtigste in Kürze
- Granit Xhaka steht nach Bekanntwerden seiner Urkundenfälschung vorerst nicht mehr im Nati-Aufgebot.
- Hat der langjährige Captain noch eine Zukunft im Schweizer Nationalteam?
- Diese Frage spaltet auch die Nau.ch-Community.
Die Causa Granit Xhaka erschüttert kurz vor den ersten Länderspielen nach der WM 2026 den Schweizer Fussball. Der Nati-Captain hatte während der Pandemie gefälschte Impf-Zertifikate erworben, um die Corona-Impfung zu umgehen.
Nach Bekanntwerden der Vorwürfe zieht sich der 33-Jährige vorerst aus der Schweizer Nati zurück. Die bevorstehenden Nations-League-Spiele muss das Team von Murat Yakin ohne den Leitwolf überstehen.

Doch wie geht es mit Granit Xhaka und der Schweizer Nati langfristig weiter? Welche Konsequenzen soll der SFV aus dem Verhalten des Captains ziehen? Wie Xhaka selbst polarisiert auch diese Frage – das zeigt auch der Blick auf die Nau.ch-Umfrage:

Ganze 44 Prozent der Nau.ch-User sind der Meinung, dass für den 33-Jährigen kein Platz mehr in der Schweizer Nati sei. 17 Prozent glauben an den Mittelweg und würden Xhaka nur die Captain-Binde abnehmen. 39 Prozent fordern hingegen eine «Amnestie» für den Nati-Leitwolf.
Geteilte Meinungen zur «Causa Granit Xhaka»
Ähnlich weit auseinander klaffen die Meinungen auch in der Kommentarspalte. Viel Unterstützung erhält Granit Xhaka dort aus dem Lager der Impfskeptiker. So mancher fordert trotz gestandener Urkundenfälschung sogar Straffreiheit für den 33-Jährigen.

Die Kehrseite der Medaille fordert «gleiches Recht für alle» – und vergleicht Xhaka mit Ex-Hockey-Nati-Trainer Patrick Fischer. «Xhaka hat wie Fischer eine Urkundenfälschung begangen. Warum sollte man nun bei Xhaka Milde walten lassen?»
Dieser Tenor findet sich häufig: «Mindestens eine Strafe wie Fischer wäre angebracht», schreibt ein User. «Vier Jahre wie bei Fischer, alles andere wäre nicht tragbar», meint ein anderer. «Wenn zwei das Gleiche tun, dann sollte man sie gleich behandeln», so ein weiterer Kommentar.
Andere zeigen sich im Vergleich mit der Causa Fischer etwas differenzierter. «Im Gegensatz zu Fischer hat er sein gefälschtes Zertifikat nie als ‹Wettbewerbsvorteil› eingesetzt», meint ein User. «Jedoch ist er als Kapitän nicht mehr tragbar», ergänzt ein anderer.


















