Der Zoo Basel verkündete am 18. März den Tod des ältesten Gorillas. Die Gorilladame Quarta verstarb im Alter von 52 Jahren.
gestorben ältester gorilla
Im Alter von 52 Jahren ist im Zoo Basel das Gorillaweibchen Quarta verstorben. - sda - Keystone/Zoo Basel (Torben Weber)

Das Wichtigste in Kürze

  • Gorilladame Quarta ist im Alter von 52 Jahren verstorben.
  • Das Menschenaffen-Weibchen verbrachte sein ganzes Leben im Zolli.
  • Quarta wurde im Vergleich zu den Artgenossen in freier Wildbahn sehr alt.

Der Zoo Basel vermeldet den Tod des ältesten Mitglieds seiner Gorillagruppe. Quarta verstarb in der Nacht auf den 18. März im Alter von 52 Jahren. Quarta hatte ihr ganzes Leben im Zolli verbracht.

Sie war im Juli 1968 in Basel auf die Welt gekommen. Und sie war die Schwester von Goma, dem ersten in einem europäischen Zoo geborenen Gorilla. Goma war im Juni 2018 im Alter von 58 Jahren gestorben.

Quarta wurde ganze neunmal Mami

Die beiden Schwestern haben ein vergleichsweise hohes Alter erreicht. In der Natur werden Gorillas 35 bis 40 Jahre alt, wie der Zoo Basel am Montag mitteilte. Während Goma nur ein Kind zur Welt gebracht hatte, wurde Quarta gleich neunmal Mutter. Eine Tochter und zwei Enkel leben noch heute im Zoo Basel.

Nach Zoo-Angaben litt Quarta schon länger an einer Fuchsbandwurm-Infektion und wurde entsprechend behandelt. Am Nachmittag des 17. März habe sie sich hingelegt, und in der Nacht sei sie im Beisein der ganze Gorillagruppe gestorben. Eine pathologische Untersuchung soll nun Aufschluss über die genaue Todesursache geben.

Mehr zum Thema:

Tod Mutter Natur Zoo Basel