Als Sirup getarnt: Zoll stellt 18 PET-Flaschen mit Codein sicher
Im Kurierverkehr haben Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) eine verdächtige Sendung mit 18 PET-Flaschen aus Südafrika kontrolliert.

Das Wichtigste in Kürze
- Am Zoll in Zürich wurde Mitte Januar eine Sendung aus Südafrika kontrolliert.
- Die 18 PET-Flaschen enthielten eine sirupartige Flüssigkeit.
- Die Analyse durch das Forensische Institut Zürich wies Betäubungsmittel auf.
Mitarbeitende des BAZG kontrollierten am 19. Januar 2026 im Kurierverkehr in der Region Zürich eine Sendung aus Südafrika.
Diese war an eine Privatperson im Kanton St. Gallen adressiert und enthielt 18 PET-Flaschen à zwei Liter mit einer violetten, sirupartigen Flüssigkeit.
Die Flaschen wiesen unterschiedliche Füllmengen auf. Zudem waren die PET-Verschlüsse unter der Kunststoffversiegelung bereits geöffnet.
Codein, Paracetamol und Promethazin
Aufgrund des Verdachts auf Betäubungsmittel liessen die BAZG-Mitarbeitenden die Substanz durch das Forensische Institut Zürich analysieren.
Die Flüssigkeit wurde dabei positiv auf Codein, Paracetamol und Promethazin getestet. Da Codein in dieser Aufmachung und Menge unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, wurde der Fall zur weiteren Bearbeitung an die Kantonspolizei St. Gallen übergeben.
Aus Rücksicht auf laufende Ermittlungen wurde mit der Kommunikation zugewartet.






