Alpines Museum der Schweiz wird um «Fundbüro» erweitert

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Das Alpine Museum der Schweiz in Bern eröffnet am kommenden Samstag einen zusätzlichen Ausstellungsraum: das «Fundbüro für Erinnerungen» in einem umgebauten ehemaligen Depot. Erstes Thema ist das Skifahren.

    Die Kehrli-Brüder aus dem Berner Oberland fuhren in den 1970-er Jahren zu dritt auf zwei Skis ins Tal.
    Die Kehrli-Brüder aus dem Berner Oberland fuhren in den 1970-er Jahren zu dritt auf zwei Skis ins Tal. - sda - ALPINES MUSEUM DER SCHWEIZ

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wie die Museumsleitung am Donnerstag mitteilte, will sie mit dem neuen Raum Interessenten die Museumssammlung näher bringen.

    Erstmals seit der Neuausrichtung des Museums von 2012 erhält die Sammlung wieder einen eigenen Ausstellungsraum.

    In der ersten «Fundbüro»-Ausstellung zu sehen sein werden ab Samstag etwa die Skis der Kehrli Brothers aus dem Berner Oberland, welche Mitte der Siebzigerjahre zu dritt auf zwei Skis Kunststücke zeigten. Die drei Brüder meldeten sich, nachdem das Museum im Dezember dazu aufgerufen hatte, persönliche Objekte und Geschichten zum Thema Skifahren einzureichen.

    Mit solchen Objekten und Geschichten will das Museum seine Sammlung erweitern. Das Museum hofft, dass es weitere Objekte und Geschichten erhält. Sie stehen im Zentrum des «Fundbüros für Erinnerungen».

    Jedes Jahr will die Museumsleitung im Raum im Untergeschoss ein neues Thema mit einem Bezug zu Bergen präsentieren. Sie beabsichtigt, dabei mit anderen Museen aus dem Berggebiet zusammenarbeiten.

    Am 23. Februar wird der ehemalige Schweizer Skistar Marie-Theres Nadig Objekte und Geschichten nach Bern ins «Fundbüro» bringen, eine Woche später die Schweizer Sportreporter- und Moderatorenlegende Beni Thurnheer.

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