Baum auf Fahrleitung und weggewehte WC-Häuschen im Raum Winterthur

Das heftige Gewitter vom Donnerstagabend hat vor allem die Regionen um Winterthur, Volketswil und Dübendorf getroffen. Bei Schutz&Rettung gingen 550 Notrufe ein. 268 Mal rückte die Feuerwehr aus. Verletzt wurde niemand.

Das Gewitter vom Donnerstag brachte den Einsatzkräften viel Arbeit. Bei Schutz und Rettung gingen insgesamt 550 Notrufe ein. (Symbolbild)
Das Gewitter vom Donnerstag brachte den Einsatzkräften viel Arbeit. Bei Schutz und Rettung gingen insgesamt 550 Notrufe ein. (Symbolbild) - KEYSTONE/CLAUDIO THOMA

Am häufigsten rückten die Einsatzkräfte wegen umgestürzter Bäume oder Wasser in Gebäuden aus, wie es bei Schutz&Rettung auf Anfrage heiss. In Illnau-Effretikon fegte der Wind Teile eines Hausdachs weg. In Winterthur verschob der Wind einen Velounterstand und wehte zwei WC-Häuschen in die Eulach. Beim Bahnhof Töss stürzte zudem ein Baum auf eine Fahrleitung.

Meteoschweiz meldete für den Raum Winterthur eine «Superzelle», die über 40 mm Starkregen in einer Stunde und bis zu 3 cm grosse Hagelkörner brachte. Gemäss SRF Meteo fiel in Winterthur-Seen rund ein Drittel der Regenmenge, die normalerweise im gesamten Juli verzeichnet wird.

In Horgen musste wegen des heftigen Unwetters das Publikum der SRF-Sendung «Donnschtig-Jass» evakuiert werden. Die Sendung konnte später jedoch wie geplant stattfinden.

Glimpflich kam für einmal die Stadt Zürich davon. Bei der Stadtpolizei gingen nur zwei Meldungen ein, wie es dort auf Anfrage hiess. Eine Bauabschrankung wurde umgewindet, zudem drohte ein Baum umzustürzen. Einige Regionen im Kanton spürten vom Gewitter gar nichts, so etwas das Limmattal.

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