Winterthur beschliesst trotz Regen totales Feuerverbot

Das heftige Gewitter vom Donnerstag in Winterthur hat längst nicht ausgereicht, um die Trockenheit zu mildern. Die Stadt Winterthur verbietet deshalb ab Freitag Mittag jegliches Feuer machen auf Stadtgebiet. Auch Holzkohlegrills sind nicht erlaubt.

In Winterthur herrscht neu absolutes Feuerverbot. Ab sofort dürfen nur noch Elektro- oder Gasgrills benutzt werden. (Symbolbild)
In Winterthur herrscht neu absolutes Feuerverbot. Ab sofort dürfen nur noch Elektro- oder Gasgrills benutzt werden. (Symbolbild) - Keystone/ANDREAS BECKER

Damit sich die Situation entspannen könnte, bräuchte es ausgiebige und flächendeckende Regenfälle über längere Zeit, verbunden mit einem Temperaturrückgang. Heftige, kurze Regenschauer – wie etwa das Gewitter vom Donnerstagabend – genügen gemäss Stadtrat nicht.

Das Wasser können nicht ausreichend in den ausgetrockneten Boden eindringen, sondern fliesse vorwiegend oberflächlich ab. Deshalb ist ab Freitag um 12 Uhr jegliches Feuer entfachen verboten, auch auf markierten Feuerstellen. Vom Verbot ausgenommen sind einzig Gas- und Elektrogrills, sofern sie richtig betrieben werden.

Auch die Stadt Zürich und zahlreiche weitere Gemeinden und Städte erliessen bereits ein absolutes Feuerverbot. Der Kanton verfügte bisher erst ein allgemeines Feuerverbot im Wald und bis 50 Meter vom Waldrand entfernt. Die Gemeinden können aber weiter gehen.

Dutzende haben dies bereits getan. Das Feuerverbot gilt etwa im ganzen Bezirk Meilen, in vielen Gemeinden auf der anderen Seite des Zürichsees, im Bezirk Horgen oder in grossen Teilen des Oberlands und des Weinlands.

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