Winterthur

    «Allahu Akbar»: Drei Verletzte in Winterthur – Täter ist Schweizer

    Am Bahnhof in Winterthur läuft ein Grosseinsatz der Polizei. Gemäss ersten Erkenntnissen schrie ein Mann «Allahu Akbar» und stach auf vier Passanten ein.

    00:00 / 00:00

    In Winterthur hat ein Mann auf Passanten eingestochen. Zuvor rief er «Allahu Akbar». Ein Polizist fotografiert die mögliche Tatwaffe. - George Stutz / Winterthurer Zeitung

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Winterthur läuft derzeit ein grosser Polizeieinsatz, der Bahnhof ist abgesperrt.
    • Die Stadtpolizei Winterthur und die Kantonspolizei Zürich bestätigen den Einsatz.
    • Gemäss ersten Erkenntnissen wurde ein Mann mit einer Stichwaffe angegriffen.

    Am Bahnhof Winterthur läuft aktuell ein grosser Polizeieinsatz. Die Stadtpolizei Winterthur und die Kantonspolizei Zürich bestätigen auf Anfrage von Nau.ch einen Einsatz.

    Wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA meldet, wurde kurz vor halb neun ein Mann in den Oberschenkel gestochen. Er wartete auf dem Gleis 3 auf den Zug, als sich die Tat ereignete. Der Täter rannte daraufhin davon.

    Tatwaffe
    Ein Polizist fotografiert die mutmassliche Tatwaffe. - Winterthurer Zeitung / George Stutz

    Ein Augenzeuge schildert gegenüber Nau.ch die Situation: «Ich stieg aus dem Zug aus und habe gehört, wie einer ‹Allahu Akbar› geschrien hat.» Laut dem Augenzeugen hatte er ein Messer in der Hand. Die Menschen in der Nähe seien «wie Hühner» umhergelaufen.

    Roger Bonetti, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich, sagt: «Ein 31-jähriger Schweizer hat etwa um halb neun drei Personen mit einer Stichwaffe verletzt.» Zwei der Personen seien mittelschwerverletzt, die dritte Person sei schwer verletzt.

    Die drei verletzten Schweizer sind 28, 43 und 52 Jahre alt, schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung.

    Das Tatmotiv ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Kantonspolizei stand nicht alleine im Einsatz. Auch die Stadtpolizei Winterthur, die SBB-Transportpolizei, der Rettungsdienst des Kantonsspitals Winterthur sowie Schutz & Rettung Zürich waren vor Ort.

    Die Unterführung des Bahnhofs wurde mittlerweile wieder freigegeben.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #5495 (nicht angemeldet)

    Unfassbar dass ein Arzt der Psychiatrischen Klinik den Messerstecher als ungefährlich einschätzte.... Dieser "Experte "sollte entlassen werden für diese "Diagnose "!!! Jetzt ist der Attentäter wieder in dieser Klinik. Wird als schuldunfähig beurteilt werden und bekommt Therapie,Kost und Logis auf Kosten der Steuerzahler Härtere Strafen sind nötig,im Schnellverfahren ausschalten und in der Türkei ins Gefängnis kommen. Was mich unsicher macht dass niemand weiss wieviel radikalisierte Täter es noch gibt.Hört doch auf mit der Kuscheljustiz,wenn nichts geändert wird passiert irgendwann wieder was,das ist sicher leider...

    User #1386 (nicht angemeldet)

    Die einzig richtige Konsequenz: Einbürgerung entziehen, Pass wegnehmen, Ausschaffung zurück in sein Ursprungsland mit zwanzigjähriger Einreisesperre. Aber was tun unsere Sozialdienste? Verhätscheln in der Klinik, gutes Essen, TV im schön eingerichteten Zimmer, seelische Betreuung und das Umsorgtwerden wechseln ab mit sportlichen Tätigkeiten, evtl Boxtraining zum Aggressionsabbau usw.

    Weiterlesen

    2 Interaktionen
    Streit in Winterthur
    17 Interaktionen
    Hautschutz
    Autodieb
    9 Interaktionen
    Winterthur ZH
    Bildung
    75 Interaktionen
    Lehrermangel

    MEHR AUS WINTERTHUR

    Superblock Winterthur
    Winterthur
    Tössemer Märli feiert 50-Jahre-Jubiläum
    «Theaterspielen einfach toll»
    Seenerstrasse
    110 Interaktionen
    Winterthur spitze
    Trotz Unterbesetzung! Stellenabbau bei Winterthurer Stadtpolizei
    31 Interaktionen
    Wie bitte?