Agglo-Programm St. Gallen-Bodensee mit 250 Massnahmen kann starten

National- und Ständerat haben 130 Millionen für das Agglomerationsprogramm St. Gallen-Bodensee freigegeben. Nun kann die Umsetzung starten. Geplant ist unter anderem die Umgestaltung des Bahnhofs Herisau.

st. gallen bodensee
St. Gallen-Bodensee. (Symbolbild) - Keystone

Das Agglomerationsprogramm für die Periode von 2019 bis 2023 löst im Bodenseeraum Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur von 380 Mio. Franken aus. Dazu trägt der Bund einen Anteil von 130 Mio. Franken bei, der nun vom Parlament bewilligt wurde.

Insgesamt könnten damit über 250 Massnahmen finanziert werden. Dazu gehört die Aufwertung der Bahnhöfe Herisau, Amriswil, Flawil und Romanshorn. Weiter ist in der Stadt St. Gallen ein umfassendes Massnahmenpaket für den Fuss- und Veloverkehr geplant, mit neuen Velo-Passerellen über die Steinachstrasse und über das Gleisfeld beim Bahnhof Bruggen.

Im Paket enthalten ist auch die neue Gleisquerung in Romanshorn, die Optimierung des Bodenseeradweges und über hundert kleinere Massnahmen in der gesamten Agglomeration. Zu den grösseren Projekten gehören die Elektrifizierung der Buslinie Abtwil-Wittenbach sowie der Autobahnzubringer Witen bei Goldach, über den im November abgestimmt wird.

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