Wolf

    Abschussbewilligung für weiteren Wolf im Wallis erteilt

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    Sion,

    Der Kanton Wallis hat einen Wolf zum Abschuss freigegeben. Dieser riss auf einer nicht schützbaren Alp 30 Nutztiere,

    In der Region Goms-Aletsch soll ein Wolf erlegt werden. Laut den Walliser Behörden handelt es sich um einen Einzelwolf ohne Rudel. (Archivbild)
    In der Region Goms-Aletsch soll ein Wolf erlegt werden. Laut den Walliser Behörden handelt es sich um einen Einzelwolf ohne Rudel. (Archivbild) - sda - Keystone/MARCO SCHMIDT

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Kanton Wallis erteilt die Abschussbewilligung für einen Wolf im Wallis.
    • Es ist die zweite solche Bewilligung innerhalb weniger Tage.
    • Beide Wölfe rissen mehrere Nutztiere.

    Der Kanton Wallis hat den Abschuss eines Wolfs in der Region Goms-Aletsch angeordnet. Das Tier riss 30 Nutztiere auf einer nicht schützbaren Alp.

    Damit seien gemäss der revidierten Verordnung zum Bundesgesetz über die Jagd die Voraussetzungen für die Anordnung eines Abschusses erfüllt, teilte der Kanton Wallis am Mittwoch mit.

    Verstehen Sie den Ärger über Wölfe?

    Die Verordnung erlaubt den Abschuss eines Wolfs, sobald dieser in einem Zeitraum von vier Monaten mindestens zehn Schafe oder Ziegen in geschützten oder nicht schützbaren Situationen gerissen hat.

    Wolf Abschuss
    Der Tessiner Regierungsrat hat den Abschuss eines Wolfes im unteren Maggiatal genehmigt. (Symbolbild) - Keystone

    Es ist bereits die zweite Abschussbewilligung, die der Kanton innerhalb weniger Tage erteilt hat. Am vergangenen Freitag hatte er bereits angeordnet, einen Wolf in der Region Val d'Illiez zu erlegen. Dieses Tier hatte zwölf Nutztiere gerissen, die sich zum Zeitpunkt des Angriffs in einer geschützten Situation befanden.

    Auch Graubünden nimmt Wölfe ins Visier

    Die beiden Tiere dürfen ab dem Tag der Veröffentlichung des Entscheids im Amtsblatt am 22. Juli abgeschossen werden. Die Wildhüter haben dann 60 Tage Zeit, um den Abschuss durchzuführen, zumindest wenn sich noch Nutztiere im definierten Perimeter befinden.

    Auch im Kanton Graubünden nimmt die Wildhut Wölfe ins Visier. Nach zwei Angriffen auf Kühe hat der Kanton den Abschuss von zwei Jungwölfe des problematischen Beverinrudels angeordnet.

    Das Beverinrudel hatte vor einer Woche am Schamserberg eine Mutterkuh angegriffen und so schwer verletzt, dass sie getötet werden musste. Ein paar Tage zuvor hatte das Rudel eine Mutterkuh gerissen.

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