Aarau und Eniwa wollen Fernwärmenetz bis ins Jahr 2050 ausbauen
In ihrer «Wärmestrategie» stellen die Stadt und der regionale Energieversorger einen Ausbau des Fernwärmenetzes auf 40 Kilometer im Jahr 2050 vor.

In der Stadt Aarau soll das Fernwärmenetz bis ins Jahr 2050 massiv erweitert werden.
Darauf haben sich die Kantonshauptstadt und der regionale Energieversorger Eniwa in ihrer «Wärmestrategie» verständigt.
Der Kern der Strategie sei ein gezielter Ausbau des Fernwärmenetzes von heute 14 Kilometer Versorgungstrassen auf über 40 Kilometer bis im Jahr 2050, teilten die Stadtkanzlei und Eniwa am Dienstag, 28. Februar 2023, mit.
Abwärme aus KVA Buchs wird neu ergänzend für Fernwärmekunden genutzt
Die Wärme des Verbundnetzes soll demnach in mehreren dezentralen mit Grundwasser gespeisten Energiezentralen sowie in der Kehrichtverbrennungsanlage Buchs entstehen.
Zu den bereits bestehenden Grundwasser-Wärmepumpen werde die weitestgehend CO2-freie Abwärme aus der KVA Buchs für die Versorgung von Fernwärmekunden genutzt.
Der Energieversorger Eniwa zeigt auf seinem neuen Energie-Portal für jede Adresse aus der Region auf, bis wann ungefähr ein Anschluss an das Wärme-/Kältenetz möglich ist.
Bau von ein bis zwei Kilometer Hauptleitungstrassen pro Jahr geplant
Der Ausbau des Fernwärmenetzes beinhalte aufwendige und oft auch den Verkehr einschränkende Bauarbeiten, hielt die Stadt fest.
Aus diesen Gründen würden diese Tiefbauprojekte mit der Stadt und auch mit dem Kanton koordiniert. Im Schnitt sollen pro Jahr zwischen ein bis zwei Kilometer Hauptleitungstrassen gebaut werden, wie es in der Medienmitteilung hiess.
In Aarau beheizen gemäss Stadtkanzlei derzeit mehr als 2600 Erdöl- und Erdgasfeuerungen die Gebäude.
Die «Wärmestrategie» soll für den Gebäudebereich die Grundlagen für das Erreichen des Ziels Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis ins Jahr 2050 schaffen.










