4799 junge Männer und Frauen absolvieren in Luzern eine Lehre

    Keystone-SDA Regional
    Keystone-SDA Regional

    Luzern,

    Bis Ende August sind im Kanton Luzern 4799 Lehrverträge abgeschlossen worden. Das sind rund 60 mehr als im Vorjahr. Gewerbliche Berufe haben nach wie vor mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen.

    stattkino luzern
    Die Stadt Luzern. (Symbolbild) - keystone

    Von den knapp 4800 Lehrlingen stammen rund 700 aus den umliegenden Kantonen, wie die Luzerner Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte. 88 Prozent der Lernenden machen eine drei- oder vierjährige Ausbildung mit Abschluss des Eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ).

    177 Absolventinnen und Absolventen des Eidgenössischen Berufsattests (EBA) haben eine weiterführende EFZ-Ausbildung angetreten. Im Kanton Luzern wählen nach wie 70 Prozent der Schulabgänger den Weg in die Berufsbildung. Diese Zahl sei über die Jahre gesehen stabil, heisst es weiter. Eine zweijährige Lehre mit Eidgenössischen Berufsattest (EBA) machen 12 Prozent.

    Zu den führenden Berufsbereichen mit grossem Lehrstellenangebot und grosser Nachfrage zählen die Logistik, der Detailhandel und der Bereich Gesundheit und Soziales. Ebenso gilt dies für die Informatik-Branche, die gemessen an der Nachfrage jedoch noch zu wenige Lehrstellen bietet. Gewerbliche Berufe beispielsweise in der Autobranche oder in den Bereichen Gastronomie und Lebensmittel haben nach wie vor mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen.

    Die beliebtesten Berufe bei Frauen sind Kauffrau, Fachfrau Gesundheit und Detailhandelsfachfrau. Bei den Männern sind es, wie in den vergangenen Jahren, Kaufmann, Logistiker und Elektroinstallateur.

    358 Jugendliche starteten nach Abschluss der Volksschule in einer Klasse im Brückenangebot. Dort werden sie weiter auf eine Berufslehre vorbereitet. Die Zahl entspricht rund 12 Prozent aller Jugendlichen, die im Sommer die Volksschule abschlossen.

    174 junge Migrantinnen und Migranten besuchen das Integrationsbrückenangebot. Dort werden sie in Deutsch, Mathematik, Allgemeinbildung und Berufswahl unterrichtet und für die berufliche Integration vorbereitet.

    Dieser Weg sei ein Erfolg, heisst es weiter. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Wirtschaft weise das Zentrum für Brückenangebote (ZBA) eine Vermittlungsquote der Jugendlichen, die eine Lehrstelle EFZ oder EBA beginnen, von 81 Prozent aus.

    In eine Integrationsvorlehre starten in diesem Jahr 51 spät eingereiste Jugendliche in den sieben Branchen Gebäudereinigung, Logistik, Gastronomie, Bäckerei/ Konditorei, Mechanik, Detailhandel und Pflege.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Guy Parmelin Rücktritt
    57 Interaktionen
    Rücktritt
    Spnne
    23 Interaktionen
    Beim Kleiderbügeln

    MEHR AUS STADT LUZERN

    Luzern
    Luzern
    Luzerner Polizei
    6 Interaktionen
    Luzern
    FC Luzern
    Fussball
    Passepartout
    40 Jahre Passepartout