Bürgenstock

    430 Anwohner von Sicherheitskonzept der Friedenskonferenz betroffen

    Keystone-SDA
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    Nidwalden,

    Die Sicherheitsmassnahmen für die Ukraine-Konferenz auf dem Bürgenstock haben Auswirkungen für die Anwohner. Die Stimmung sei aber positiv.

    Bürgenstock
    Auf dem Bürgenstock findet am Wochenende die Ukraine-Konferenz statt. Das hat auch Folgen für die Anwohner. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • 430 Anwohner sind vom Sicherheitskonzept der Ukraine-Konferenz betroffen.
    • Die Massnahmen gelten von Donnerstag bis Montag.
    • Das Verständnis vonseiten der Bevölkerung ist aber gross.

    Rund 430 Anwohnerinnen und Anwohner sind vom Sicherheitskonzept der Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock NW betroffen. Sie müssen bei einem Akkreditierungsschalter persönlich einen Ausweis abholen, wie Stephan Grieder, Kommandant der Kantonspolizei Nidwalden, bei einer Begehung der Sicherheitszone am Montag sagte.

    Betroffen davon seien auch Kinder ab 12 Jahren. Die Stimmung in der Bevölkerung sei aber positiv, es gebe viel Verständnis für die Massnahmen.

    Glaubst du, dass die Ukraine-Konferenz etwas bringen wird?

    Die Sicherheitsmassnahmen greifen laut Grieder ab Donnerstagmittag und dauern bis zum Ende der Konferenz im Laufe des Montags. Je näher am Bürgenstock-Ressort, desto engmaschiger werde das Sicherheitskonzept. Nach der Akkreditierungsstelle gebe es mehrere Checkpoints. Ein erster befinde sich bereits in Stansstad NW.

    Es sei eine grosse Herausforderung, in so kurzer Zeit eine so grosse Anzahl Personen zu schützen, so Grieder weiter. Es sei nicht vergleichbar mit anderen Anlässen.

    Rote Sicherheitszone trifft nur wenige Menschen

    Als Standortkanton steht Nidwalden in der Verantwortung für die Sicherheit vor und während der Konferenz. Rund um den Verhandlungsort wird es eine rote Sicherheitszone geben. Diese wird allerdings nur wenige Menschen in direkter Nachbarschaft treffen, versicherten die Behörden an einer Infoveranstaltung für die Bevölkerung Anfang Mai. Die Dorfzentren von Stansstad NW und Ennetbürgen NW werden nicht zur Sperrzone gehören.

    Wenige Tage vor Beginn der Konferenz hat Grieder zusammen mit Nidwaldens Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi (Mitte) und einem Vertreter der Armee eine Begehung bei der Sicherheitszone durchgeführt.

    Gezeigt wurden den zahlreich angereisten Medienschaffenden der Heliport für Lufttransporte von Konferenzteilnehmenden. Sowie der Checkpoint für den Einlass in Sicherheitszone und die Akkreditierungsstelle für Anwohnerinnen und Anwohner.

    Kommentare

    User #3077 (nicht angemeldet)

    Der Bürgenstock-Treff ist überteuert, verschmutzt die Umwelt, bringt nichts und ermöglicht der oberen Etage wieder einen unnützen Ausflug.

    User #1253 (nicht angemeldet)

    Kann ja zusammen mit Ursie van Lueg ein liedchen trällern

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