Das diesjährige Freiburger Filmfestival findet vom 16. bis 25. Juli statt. Die Veranstalter versprechen eine filmische Weltreise nach Ruanda und Mexiko.
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Das 35. Freiburger Filmfestival findet vom 16. bis 25. Juli statt. - Instagram/@fiffribourg

Das Wichtigste in Kürze

  • Beim Freiburger Filmfestival werden die Kinosäle 2021 zur Hälfte gefüllt.
  • Die Veranstalter versprechen eine filmische Weltreise.
  • Die Veranstaltung findet dieses Jahr vom 16. bis 25. Juli statt.

Die 35. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals Freiburg (FIFF) ist trotz Corona vor allem eine Veranstaltung mit Publikum. Programmatisch steht eine filmische Weltreise im Zentrum, mit einem Schwerpunkt auf Ruanda und Mexiko.

2021 wird das FIFF vom März in den Sommer verschoben, damit es vor Publikum stattfinden kann: vom 16. bis 25. Juli soll es so weit sein. Letztes Jahr war das Festival dem Coronavirus zum Opfer gefallen.

Veranstalter versprechen filmische Weltreise

Nun kündigen die Verantwortlichen an, dass sie die Kinosäle mit der Hälfte der Kapazität nutzen können. Geplant sind aber auch Filmvorführungen unter freiem Himmel.

Das Festival solle so vielen Menschen wie möglich zugänglich sein, hiess es in einem Communiqué von Montag. Deshalb wird zusätzlich zu den Veranstaltungen vor Ort vom 26. Juli bis 15. August ein Teil des Programms für ein Schweizer Publikum online gestellt.

Insgesamt 139 Filme aus 51 Ländern finden sich in dem Programm. Inhaltlich versprechen die Veranstalter eine filmische Weltreise nach Asien, Afrika, Lateinamerika und Osteuropa.

Im internationalen Wettbewerb treten zwölf Spielfilme und sechzehn Kurzfilme an. Die zwölf Langfilme heben die Festivalverantwortlichen in der Mitteilung hervor, da sie «zum Teil aufgrund der Pandemie etwas untergegangen» seien. Einige von ihnen hätten bereits an anderen Festivals gezeigt werden sollen.

Mexiko und Ruanda im Zentrum

In der Sektion «Neues Territorium» stehen Ruanda als Land mit dem jüngsten Filmschaffen der Welt, sowie Mexiko im Zentrum. 43 mexikanische Filmemacherinnen und -macher werden präsentiert, zum Beispiel Alejandro González Iñarritu; der 1951 in Cannes ausgezeichnete Film «Los olvidados» von Luis Buñuel ist wieder zu entdecken; oder Guillermo del Toro wird per Videokonferenz aus Hollywood eine öffentliche Masterclass abhalten.

Darüber hinaus rücken die Sektion «Genrekino: Musik!» und die neue Sektion «Die Lieblinge des Publikums» die Musik in den Vordergrund. Die Sektion «Grosses Kino für Familien» soll zudem das jüngste und junge Publikum ansprechen.

Und: Mit der Sektion «Passeport Suisse» soll auch das Schweizer Filmschaffen seinen Auftritt bekommen. In deren Programm sind 27 Schweizer Produktionen vorgesehen. Beispielsweise mit dem Dokumentarfilm «Love of Fate» von Pierre-Alain Meier, der am FIFF seine Weltpremiere feiern wird.

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