15 Monate Baustelle: Stau-Frust bei Autofahrer an der Goldküste
Bis im Herbst 2027 wird die Seestrasse in Küsnacht ZH saniert. Autofahrerinnen und -fahrer müssen vor allem zu Stosszeiten mit Staus rechnen.

Das Wichtigste in Kürze
- Bis im Herbst 2027 wird die Seestrasse in Küsnacht ZH etappenweise saniert.
- Der Verkehr wird einspurig geführt.
- Vor allem während des Berufsverkehrs müssen Autofahrerinnen und -fahrer mit Stau rechnen.
Wer aktuell auf der Seestrasse in Küsnacht ZH unterwegs ist, muss mehr Zeit einplanen als gewöhnlich. Der Strassenabschnitt zwischen dem Goldbachcenter und der Grenze zu Zollikon wird umfassend saniert.
Gleichzeitig erneuern die Gemeinde Küsnacht sowie die Werke am Zürichsee ihre Leitungen. Seit dem 9. März ist die Strecke deshalb eine Langzeitbaustelle.

Vor allem wenn morgens und abends der Berufsverkehr rollt, braucht es Geduld. Doch auch ausserhalb der Rushhour kommt es zu Stau-Frust, wie ein Nau.ch-Leser berichtet.
Dieser besucht ein Fitnesscenter an der Seestrasse und schildert seine Erfahrung: «Ich brauchte am Dienstag kurz nach 14 Uhr mit dem Auto rund eine Viertelstunde länger als üblich.»

Auch andere Autofahrer berichten von längeren Staus auf der Strecke.
15 Monate Bauzeit
Die Bauarbeiten dauern ganze 15 Monate und erfolgen in 12 Etappen. Der Verkehr wird mit einem Lichtsignal einspurig durch den jeweiligen Baubereich geführt.
«Es ist vor allem im Morgen- und Feierabendverkehr mit Wartezeiten zu rechnen», teilt die Gemeinde Küsnacht mit.

Erst im Herbst 2027 sollen mit dem Anbringen des Belags die Arbeiten abgeschlossen werden. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 4,7 Millionen Franken.
Massnahmen gegen Schleichverkehr
Um Schleichverkehr vorzubeugen, werden auf gewissen Gemeindestrassen temporär Fahrverbote angeordnet, schreibt die Gemeinde Küsnacht.

Nicht glücklich über diese Sperrungen ist das Küsnachter Gewerbe. Wie der «Tagesanzeiger» berichtet, befürchtet der Präsident des Gewerbevereins sinkende Kundenzahlen sowie höhere Kosten aufgrund längerer Fahrzeiten.
Der öffentliche Verkehr ist durch die Baustelle nicht eingeschränkt. Die Buslinien werden zwar umgeleitet, bedienen jedoch weiterhin alle Haltestellen.
Für Autofahrerinnen und Autofahrer gilt hingegen in den kommenden Monaten: Geduld mitbringen und wenn möglich die Stosszeiten meiden.












