1. Mai in Zürich: Schwarzer Block zieht los - Polizei verfolgt ihn
Am 1. Mai wird in der Schweiz wieder demonstriert. Teilweise sind die Veranstaltungen bewilligt, teilweise nicht. Im Nau.ch-Ticker bleibst du auf dem Laufenden.
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Das Wichtigste in Kürze
- Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, wird traditionellerweise demonstriert.
- Vor allem in Zürich eskaliert es jeweils – auch heute wieder.
- Hier im Nau.ch-Ticker gibt es die neusten Entwicklungen.
Es ist wieder so weit: Heute Freitag ist der 1. Mai – in der ganzen Schweiz finden wieder zahlreiche Kundgebungen statt.
Im vergangenen Jahr kam es am 1. Mai in mehreren Schweizer Städten zu Demonstrationen, vereinzelt auch zu Ausschreitungen.
In der Stadt Zürich formierten sich an drei verschiedenen Orten Demonstrationszüge, die sich später zusammenschlossen, bevor sie von den Behörden gestoppt wurden. Dabei wurden unter anderem Gegenstände, darunter auch pyrotechnische Artikel, in Richtung der Polizei geworfen. Diese reagierte mit Reizstoffen und Gummischrot. Während der anschliessenden Flucht verletzte sich eine Demonstrantin.
Bei einer bewilligten Demonstration am Morgen kam es zudem durch Sprayereien zu Sachschäden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Nau.ch liefert die neusten Entwicklungen hier im Ticker:
Polizei drängt Schwarzen Block durch Zürcher Kreis 4
15.34: Die Polizei drängt die Demonstrierenden des «Schwarzen Block» durch den Zürcher Kreis 4.
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Es sind laute Rufe zu hören, roter Rauch hängt in der Luft.
Unbewilligte Demonstration startet
15.20: Der unbewilligte Demonstrationsumzug hat sich formiert und ist losgelaufen. Die Teilnehmenden sind vermummt, es sind autonome Demonstrierende des «Schwarzen Block».

Die Stadtpolizei ist derweil mit einem Wasserwerfer vor Ort und sichert den Bereich von hinten ab.

Polizei bereitet sich auf unbewilligte Demo vor
14.35: Die Stadtpolizei Zürich ist bereits im Einsatz und hat sich auf die unbewilligte Demonstration vorbereitet, die um 15 Uhr beginnen soll. Rund um den Helvetiaplatz wurden Gitterwagen positioniert.

1.-Mai-Demo zieht sich hunderte Meter durch Zürich
12.57: Die Organisatoren zählten 15'000 Teilnehmer. Als die Abschlusskundgebung begann, waren noch viele Gruppen unterwegs.
Die grosse Kundgebung verlief weitgehend friedlich. Unterwegs kam es aber zu vereinzelten Sachbeschädigungen. Aus einer grossen Gruppierung von linksextremen Organisationen lösten sich Vermummte an der Bahnhofstrasse. Sie versprayten Wände und Schaufenster, zündeten Böller und Pyros.
Die Polizei sicherte die Route unter anderem mit einem Wasserwerfer. Aus dem «revolutionären Block» flogen Gegenstände in Richtung der Polizisten und die Menge skandierte Anti-Polizei-Parolen.
So verwüsten Vermummte die Bahnhofstrasse
12.48: Praktisch alle Läden an der Bahnhofstrasse wurden mit Sprayereien versehen. Vom Hauptbahnhof bis zur Uraniastrasse sind zahlreiche Sachbeschädigungen zu finden.
Zerstörte Fensterscheiben gibt es bislang noch keine.
Vorher-Nachher-Vergleich zeigt: UBS wurde versprayt
12.30: Ein Vorher-Nachher-Vergleich zeigt die versprayte UBS-Filiale an der Bahnhofstrasse.
Tausende Demonstrierende vor Ort
12.25: Zahlreiche Demonstrierende reihen sich von der Bahnhofstrasse bis zum Zürcher Bellevueplatz. Rund Zehntausend dürften es sein, so ein Nau.ch-Reporter.
Demonstrierende bewerfen Journalisten mit Wasserballons
12.00: Eskalation am 1. Mai: Demonstrierende bewerfen Journalisten mit Wasserballons, zudem fliegen mit Farbe gefüllte Glasflaschen gegen Gebäude.
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Die gesamte Bahnhofstrasse ist zudem abgeriegelt.
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11.50: Läderach hat seine Filiale mit Holz verbarrikadiert und sich damit auf den 1. Mai vorbereitet. In den vergangenen Jahren kam es dort wiederholt zu massiven Sachschäden durch Demonstrierende.

Demonstranten versprayen Läden und bewerfen Polizei
11.45: Der 1.-Mai-Umzug ist in Gang – Polizisten werden mit Wasserballons attackiert, während Vermummte Läden wie McDonald’s und Flying Tiger besprayen.
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In der Stadt Zürich haben sich heute Freitag tausende Demonstrierende zum Tag der Arbeit versammelt. Das Motto lautet in diesem Jahr «Blocchiamo tutto». Auf Deutsch: «Wir blockieren alles».
Auf dem Helvetiaplatz waren Fahnen mit kommunistischen Motiven, Vertretungen von SP, der Gewerkschaften Unia und Syna, aber auch kurdische, tamilische und weitere Gruppierungen zu sehen.
Der offizielle Umzug führt vom Helvetiaplatz durch die Innenstadt zum Sechseläutenplatz. An der Abschlusskundgebung ab 12 Uhr halten ein italienischer Gewerkschafter und die Zürcher Neo-Nationalrätin Michèle Dünki-Bättig (SP) die Reden.
Linksextreme Kreise haben für den Nachmittag zu einer unbewilligten Nachdemo aufgerufen.




















