Dass Ende Dezember auf der Autobahn bei Wädenswil ein Krankenauto verunfallt ist, dürfte auf ein medizinisches Problem der 34-jährigen Lenkerin zurückzuführen sein. Davon gehen die Zürcher Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft nach ihren bisherigen Ermittlungen aus.
Ambulanz
Eine Ambulanz. (Archivbild) - Keystone

Die Oberstaatsanwaltschaft bestätigte einen entsprechenden Bericht, den Tamedia-Zeitungen am Freitag online veröffentlicht haben. Weitere Informationen kann sie zum Unfall noch nicht bekanntgeben, da die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien.

Am 23. Dezember war kurz vor 10 Uhr ein Rettungsfahrzeug auf der A3 in Richtung Chur unterwegs; es war mit einem Patienten auf einer Überführungsfahrt aus einem anderen Kanton. Das Krankenauto kollidierte vor der Ausfahrt Wädenswil mehrmals beidseitig mit den Leitplanken. Nach dem Überfahren einer Grasfläche prallte es auf der Autobahneinfahrt heftig in ein Auto, das dadurch ein Wiesenbord hinaufgeleitet wurde und sich überschlug.

Der 41-jährige Autolenker musste mit mittelschweren Verletzungen in ein Spital geflogen werden. Die insgesamt drei Insassen des Sanitätsfahrzeugs erlitten ebenfalls Verletzungen und wurden mit anderen Rettungsfahrzeugen in umliegende Spitäler gefahren. Inzwischen befindet sich keiner der Verunfallten mehr in stationärer Spitalpflege, wie die Oberstaatsanwaltschaft erklärt.

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