Rettungsaktion mit dramatischen Folgen: Eine 57-Jährige will auf der Ostseeinsel zwei Jugendliche aus dem Wasser retten, die in Lebensgefahr geraten waren. Doch dann gerät sie selbst in Not.
Auf Rügen gerieten erst zwei Jugendliche in Not - und danach ihre Retterin.
Auf Rügen gerieten erst zwei Jugendliche in Not - und danach ihre Retterin. - Stefan Sauer/dpa/ZB/Symbolbild
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Das Wichtigste in Kürze

  • Nachdem sie gemeinsam mit einem Helfer zwei Jugendliche aus dem Wasser gerettet hat, ist eine Frau an der Ostseeinsel Rügen selbst in Not geraten und später im Krankenhaus gestorben.

Wie die Polizei mitteilte, hatte sich die 57-Jährige am Freitagabend im Ostseebad Thiessow in Mönchgut ersten Erkenntnissen zufolge ins Wasser begeben, um zwei 16-Jährigen zu helfen, die wegen starken Wellengangs in Lebensgefahr geraten waren. Gemeinsam mit dem anderen 49 Jahre alten Helfer gelang es ihr, die beiden zu retten.

Daraufhin geriet die 57-Jährige jedoch selbst in Not und konnte das Ufer nicht mehr selbstständig erreichen. Zwei Strandbesucher eilten ihr zur Hilfe und bargen die inzwischen leblose Frau aus dem Wasser. Sie begannen umgehend mit der Reanimation, die eingetroffene Rettungskräfte erfolgreich fortsetzten. Sie brachten die Frau in ein Krankenhaus, wo sie jedoch kurz danach starb.

Die geretteten 16-Jährigen blieben dagegen laut Polizei unverletzt, sie wurden lediglich kurzzeitig vor Ort von Mitarbeitern des Rettungsdienstes versorgt.

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