David Sassoli starb am 26. Dezember im Alter von 65 Jahren. Heute Freitag nahmen Politiker Abschied vom früheren Parlamentspräsidenten.
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Staatsbegräbnis für David Sassoli. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Zum Staatsbegräbnis für EU-Parlamentspräsidenten David Sassoli erschienen 300 Menschen.
  • Darunter auch EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen.

Mit einem Staatsbegräbnis haben Spitzenpolitiker aus Italien und Europa Abschied vom verstorbenen EU-Parlamentspräsidenten David Sassoli genommen. Seinen Sarg trugen heute Freitag vier Männer in die Basilika Santa Maria degli Angeli e dei Martiri in Rom.

In der Kirche gedachten rund 300 Menschen des am Dienstag verstorbenen Sozialdemokraten.

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In der Kirche gedachten rund 300 Menschen David Sassoli. - Keystone

Unter ihnen waren neben EU-Ratspräsident Charles Michel und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen auch Italiens Ministerpräsident Mario Draghi. Ebenso Italiens Staatsoberhaupt Sergio Mattarella.

Der Bischof von Bologna, Kardinal Matteo Zuppi, leitete die Trauerfeier für den Katholiken Sassoli. «Wir behalten alle sein fast schon schüchternes Lächeln im Herzen», sagte er über Sassoli. An seiner Seite standen unter anderem Erzbischof Paul Gallagher, der - einfach ausgedrückt - Aussenminister des Vatikans, am Altar.

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Auch Ursula von der Leyen war anwesend. - Keystone

Zahlreiche Bürger und Politiker nahmen bereits am Donnerstag vor dem aufgebahrten Sarg Sassolis am Kapitolinischen Hügel in Rom Abschied. Auch am Freitag kamen viele Menschen an die Basilika.

David Sassoli starb 65-jährig

David Sassoli starb am frühen Dienstagmorgen im Alter von 65 Jahren in einer Klinik in der italienischen Stadt Aviano gestorben.

Dort wurde er seit dem 26. Dezember 2021 behandelt. Sein Tod sorgte für grosse Bestürzung in der europäischen Politik. Viele würdigten den Politiker für seinen Einsatz für die Europäische Union.

Seine politische Karriere begann im Jahr 2009 mit seiner Wahl ins Europaparlament. Zuvor war er Journalist und vielen Italienern als Moderator der Nachrichtensendung TG1 des öffentlich-rechtlichen TV-Senders Rai bekannt.

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