Eine Studie mit Beteiligung von Forschenden der Universität Bern beschäftigt sich mit den sieben Planeten, die den Stern TRAPPIST-1 umkreisen.
Johannes Kepler
Unser Sonnensystem sei laut Kepler in einer erstaunlichen Harmonie geschaffen worden. - Unsplash

Das Wichtigste in Kürze

  • Internationale Forschung an der Uni Bern, sie untersucht das Sonnensystem Trappist-1.
  • Dieses besteht nach heutigen Erkenntnissen aus sieben Planeten.

Sieben erdgrosse Planeten umkreisen den Stern TRAPPIST-1 in nahezu perfekter Harmonie. Eine internationale Studie mit Beteiligung von Forschenden der Universität Bern, der Universität Genf und der Universität Zürich zeigt nun, erstaunliches: Denn die Exoplaneten waren während ihrer Entstehung nicht von massiven Einschlägen und Kollisionen mit anderen Himmelskörpern betroffen waren.

Die Umlaufzeiten der Planeten stehen in einer resonanten Anordnung

Der Stern TRAPPIST-1 ist etwa 40 Lichtjahre vom Sonnensystem entfernt, und er ist viel kleiner und kühler als die Sonne. Er wird umkreist von sieben etwa erdgrossen kalten Himmelskörper; die grösste Ansammlung solcher Himmelskörper, die jemals ausserhalb unseres Sonnensystems gefunden wurde. Sie sind alphabetisch von b bis h benannt, in der Reihenfolge ihrer Entfernung vom Stern.

Bemerkenswerterweise stehen die Umlaufzeiten der Himmelskörper in einem nahezu perfekten Verhältnis zueinander. In einer sogenannten resonanten Anordnung, die an harmonische Musiknoten erinnert. So vergehen beispielsweise für acht «Jahre» auf dem Planeten b deren fünf auf Planet c. Und drei auf Planet d, zwei auf Planet e und so weiter.

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